Rödelsee

In Rödelsee wird es auch 2021 nicht langweilig

Das neue Baugebiet Schlossgrund war in den insgesamt 13 Gemeinderatssitzungen des vergangenen Jahres das am häufigsten behandelte Thema in Rödelsee. Mit 276 Tagesordnungspunkten hatte sich der Gemeinderat beschäftigt. Die erste Sitzung des Jahres nutzte Rödelsees Bürgermeister Burkhard Klein für einen Rückblick, aber auch zu Dank und Mahnung. Auch sein Stellvertreter Bernd Lussert meldete sich zu Wort, um einiges aus der vergangenen Sitzung klarzustellen.

Danke sagte Bürgermeister Burkhard Klein für jede gute Diskussion, für jede gute Idee. Aber auch für den Einsatz für die Allgemeinheit, denn der Gemeinderat zeigte trotz Corona Präsens. Für dieses Jahr wünscht sich Klein kontroverse, aber sachbezogene Diskussionen. Alles Handeln solle aber im Interesse der Gemeinde, des Allgemeinwohls sein. Es solle "keine Einlösung von Wahlversprechen sein", wünschte sich Klein.

Von 59 Trauungen waren 24 in Rödelsee

45 Bauvorhaben behandelte der Rat, davon 30 in Rödelsee, neun in Fröhstockheim und sechs auf dem Schwanberg. Des Weiteren gab es zehn Wohnhausneubauten in Rödelsee sowie je einen in Fröhstockheim und im Gewerbegebiet Fröhstockheim. Ende 2020 gab es in der Gemeinde 1873 Einwohner, 1383 davon in Rödelsee, 490 in Fröhstockheim. Von den 59 Trauungen im Bereich der Verwaltungsgemeinschaft Iphofen fanden laut Klein 24 in Rödelsee statt.

Mit Blick auf das neue Jahr nannte Klein die Dorferneuerung in Fröhstockheim als größtes Projekt. Kindergarten, Schloss Crailsheim, Bau- und Gewerbegebiete seien weitere. "Es wird uns nicht langweilig werden", lautete die Ankündigung des Bürgermeisters.

Sein Stellvertreter Bernd Lussert nutzte die Gelegenheit zu einem Rückblick auf die vergangene Sitzung, die er geleitet hatte. Dabei kam aus seinem Mund auch ungewohnt das Wort "Spielverderber". Das sei nicht zielführend gewesen, entschuldigte er sich, es sei seiner Anspannung geschuldet gewesen. Gemeint habe er mit seiner Äußerung nicht die Stadträte der Fröhstockheimer Liste, sondern alle, die sich nicht an der Probeabstimmung zur geplanten Erweiterung von Knettenbrech und Gurdulic beteiligt hätten. Sich nicht an einer Abstimmung zu beteiligen, gleiche für ihn einem Boykott, sagte Lussert.

Lussert: Dass ein Zuhörer nicht sprechen durfte, war kein Redeverbot

Dass er einen Zuhörer bei diesem Tagesordnungspunkt nicht habe reden lassen, sei kein Redeverbot gewesen. Es sei eine Gemeinderatssitzung gewesen, keine Bürgerversammlung. Die Informationen seien für den Gemeinderat bestimmt gewesen. Grundsätzlich wünsche er sich einen abgeklärten Umgang mit den Sorgen der Bürger, aber auch mit den Fakten.

Kritisch äußerte er sich zu den Leserbriefen im Nachgang der Sitzung. Die Aussagen in sozialen Medien wie "Leserbriefe helfen uns" fand er nicht glücklich. Ebenso kritisch sieht Lussert Behauptungen, dass die Rödelseer Räte sich nur um Rödelsee kümmerten. Dies wies er klar als unwahr zurück.

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