Großlangheim

Info aus dem Rat in Kasten und Internet

Eine längere Diskussion gab es in der jüngsten Sitzung des Marktgemeinderates im Kulturhaus, als es um die Information zu den Gemeinderatssitzungen im Mitteilungsblatt der VG Großlangheim ging. Einigen Ratsmitglieder war der zeitliche Abstand von zwei Monaten zwischen Sitzung und Veröffentlichung zu lange, weil man auf die Genehmigung des Protokolls warten müsse. Der Vorschlag, den Text zur Ratssitzung deshalb "zeitnah" im Schaukasten am VG-Gebäude zu veröffentlichen, wurde einige Male vorgebracht. Auch Bürgermeister Peter Sterk sprach sich dafür aus, in den Tagen nach der Sitzung das genehmigte Protokoll auszuhängen. Er schlug drei Varianten zu Abstimmung vor, von denen der Aushang des genehmigten Protokolls samt Veröffentlichung im Internet die Zustimmung aller Ratsmitglieder fand.

Breiten Raum nahmen in der Sitzung verschiedene Bauvorhaben im dritten Bauabschnitt des Baugebiets Am Viehtrieb ein, da es auch um etliche beantragte Befreiungen ging. Bei drei Bauanträgen wurden Bauplan und Befreiungen einhellig befürwortet. Eine Bauvoranfrage für ein Mobilheim mit drei Garagen wurde von allen Ratsmitgliedern abgelehnt. Aus den Einwänden ging hervor, dass ein Mobilheim in optischer Hinsicht nicht zu den übrigen Häusern passe und viele Vorgaben nicht eingehalten würden.

Bahnhofsgelände wurde gekauft

Der Bürgermeister gab bekannt, dass das Bahnhofsgelände von der Firma Meisner gekauft wurde. Es bestehe deshalb die Möglichkeit, den Bahnübergang auf der Straße nach Hörblach neben dem Bahnhofsgelände für Fußgänger sicherer und besser zu machen, weshalb er auch schon Kontakt mit der Firma aufgenommen und positive Resonanz erhalten habe. Die Gemeinde müsste nun die Leitplanken beim Übergang auf ihre Kosten reduzieren, was allgemeine Zustimmung im Rat fand. Ebenso einstimmig das Votum für einen besseren Übergang an dieser Stelle. Zur vergangenen "echten" Winterwoche äußerte der Bürgermeister, dass es bei solchen Schneefällen nicht möglich sei, den ganzen Ort zu räumen. Es gehe in diesem Falle vor allem darum, Gefahrenquellen zu beseitigen.

Zum Häckselplatz gab es die Information, dass aufgrund des Schutzes für brütende Vögel nach dem 1. März nicht mehr gehäckselt werden dürfe und die nächste Aktion voraussichtlich im Oktober stattfinden werde. Eine Schotterung des Häckselplatzes sei nicht möglich, da die Gefahr bestehe, dass Steine in die Häckselmaschine kommen könnten. Nicht möglich sei auch die Ablagerung von Rasenschnitt, da dieser zu gären anfange.  Voraussichtlich Ende März werde die Gemeinde den Zuwendungsbescheid für den Kanalbau zum Anschluss des Abwassers an die Kitzinger Kläranlage erhalten, teilte Sterk mit. Nötig werde in diesem Zusammenhang eine etwa einjährige biologische Begutachtung der Strecke, um heraus zu finden, welche Tiere entlang des Bachlaufs wohnen. Zur Anfrage aus dem Rat wegen der Baumfällungen entlang der Rödelseer Straße erklärte Karsten Droll, dass diese aufgrund Pilzbefall von Landkreis-Mitarbeitern vorgenommen worden seien.

Gemeinde beteiligt sich am Tierheim

Die Gemeinde beteiligt sich in diesem Jahr mit 70 Cent pro Einwohner am Kitzinger Tierheim, gab Bürgermeister Sterk bekannt. Außerdem kam die Ankündigung, dass in der Bäckerei am Marktplatz ein Rezeptbriefkasten aufgehängt wird, was dem Dorfschätzeverbund zu verdanken sei. Da Großlangheimer Belange nicht berührt werden, gab es keine Einwände zur Bebauungsplanänderung der Stadt Kitzingen für den Deuster-Park und für das Gewerbegebiet Schutzhafen. Erfreut zeigte sich der Bürgermeister darüber, dass Mitglieder des Vereins für Ortsverschönerung und Gartenpflege den großen Römer wieder auf Vordermann bringen, der bei früheren Festzügen die Weinprinzessin trug. Wo er dann aufgestellt wird, steht noch in den Sternen.

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