Kleinlangheim

Information zum Neuerlass einer Verordnung

Begonnen haben die Bauarbeiten für das Kleinlangheimer Baugebiet Am Graben. In der Ratssitzung am Dienstagabend gab Bürgermeisterin Gerlinde Stier auch bekannt, dass die Straße nach Großlangheim vom 2. August bis 3. September gesperrt ist
Foto: Winfried Worschech | Begonnen haben die Bauarbeiten für das Kleinlangheimer Baugebiet Am Graben. In der Ratssitzung am Dienstagabend gab Bürgermeisterin Gerlinde Stier auch bekannt, dass die Straße nach Großlangheim vom 2. August bis 3.

Wie in den Ratsgremien der beiden VG-Mitgliedsgemeinden Großlangheim und Wiesenbronn lag auch in der Sitzung des Kleinlangheimer Marktgemeinderates am Dienstagabend im VfL-Sportheim der Neuerlass einer Verordnung über die Reinhaltung und Reinigung der öffentlichen Straßen und die Sicherung der Gehbahnen im Winter auf dem Tisch. Eine Abstimmung fand nicht statt. Dieter Brunner hatte beantragt, die Satzung erst per E-Mail den Ratsmitgliedern zukommen zu lassen, was mit acht gegen vier Stimmen befürwortet wurde.

Bürgermeisterin Gerlinde Stier hatte darauf verwiesen, dass die bisherige Verordnung im September ausläuft und nun eine Mustersatzung vorliegt, die auch auf der Homepage veröffentlicht werden sollte, zudem komme noch ein Hinweis im Mitteilungsblatt. Im Wesentlichen gehe es darum, dass es die Gesetzesänderung den Gemeinden ermöglicht, den Winterdienst für "sonstige öffentliche Straßen und selbständige Geh- und Radwege" auf die Anlieger zu übertragen. "Wir brauchen diese Verordnung, ansonsten müssten dafür die Leute vom Bauhof eingesetzt werden", äußerte die Bürgermeisterin. Gerhard Brunner schlug vor, alle Satzungen und Verordnungen auf der Homepage zu veröffentlichen, "solange sie gültig sind". Eine kurze Diskussion gab es zum Verordnungspassus, dass bei winterlichen Verhältnissen mehrmals am Tag gereinigt werden müsse, was für Berufstätige nicht möglich sei. "Wer nicht selbst Hand anlegen kann, muss jemand beauftragen", sagte die Bürgermeisterin dazu.

Jahresrechnung 2019 akzeptiert

VG-Kämmerin Antje Teutschbein erläuterte das Ergebnis der Rechnungsprüfung 2019, wobei sie besonders auf die Berechnung der Gebühren für das Niederschlagswasser einging, die mit 23 Cent pro Quadratmeter angesetzt sind. Die Betriebskosten lagen 2019 bei fast 59 000 Euro "und sind mit Abschlägen begründet und aufgrund höherer Investitionen für die Baustellen Bahnhofstraße und Am Castellbach, sowie Unterhalts- und Planungskosten deutlich erhöht". Der Stromverbrauch in der Kläranlage lag bei rund 15 000 Euro. Zu diesem Punkt informierte die Kämmerin, dass es auch schwankende Stromkosten aufgrund wechselnder Anbieter gebe, "der Stromverbrauch blieb in etwa gleich". Die Jahresrechnung 2019 wurde mit 5 391 585 Euro einstimmig akzeptiert und ebenso geschlossen wurde die Entlastung für die Verwaltung ausgesprochen. "Sie macht das sehr gewissenhaft", lobte die Bürgermeisterin den Einsatz der Kämmerin. Dieter Zeller würdigte für den Rechnungsprüfungsausschuss das Fachwissen von Dieter Brunner, der damit wertvolle Dienste leiste.

Von "massiven Wasserflecken" im Altbestand des Kindergartens nach dem Starkregen am 4. Juni berichtete die Bürgermeisterin. Bei einem Termin mit einem Vertreter der Firma Keitel habe sich gezeigt, dass sich als Problemfelder die Brandschutzmauer, Bauweise und Materialermüdung heraus stellten. "Mit diesem Thema werden wir uns weiter beschäftigen müssen, außer wir machen eine Generalsanierung des Dachs". Das Gespräch mit dem Fachmann habe auch ergeben, dass es bei extremen Niederschlägen keinen 100-prozentigen Schutz gebe, die angesprochenen Probleme derzeit nicht zu beheben seien, aber eine Schutzmaßnahme an der Ostseite für etwa 2000 Euro möglich sei.

Planung für Gemeindehaus wird konkret

Seit mehr als 30 Jahren bemüht sich die Kirchengemeinde um ein Gemeindehaus. Es fanden nach Aussage der Bürgermeisterin auch schon verschiedene Gespräche zwischen Vertretern der evangelischen Kirchengemeinde und dem Gemeinderat statt "und das Thema hat sich konkretisiert". Es gebe nun die Möglichkeit eines Gemeindehauses in der Kirchenburg im ehemaligen Schulgebäude (Fritz-Grosch-Raum). Darüber soll bei dem Treffen am 3. August um 19 Uhr im Sportheim mit dem Gemeinderat, Pfarrer Harald Vogt, Pfarrerin Ratje und einer Abordnung des Kirchenvorstands gesprochen werden, zudem sollen die Planungen vorgestellt werden.

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