Mainbernheim

Jetzt vier Frauen im Mainbernheimer Stadtrat

Der neue Mainbernheimer Stadtrat (von links): Michael Hutterer, Herbert Friedrich, Bürgermeister Peter Kraus, Kerstin Hartlieb, Melanie Jäger, Eugen Reifenscheid, Birgit Hagenauer, Christian Zimmermann, Martin Reinhart, Anja Bachmann, Thomas Kramer, Sascha Niedermeyer, Marc Poser, Armin Grötsch und Norbert Ebner.
Der neue Mainbernheimer Stadtrat (von links): Michael Hutterer, Herbert Friedrich, Bürgermeister Peter Kraus, Kerstin Hartlieb, Melanie Jäger, Eugen Reifenscheid, Birgit Hagenauer, Christian Zimmermann, Martin Reinhart, Anja Bachmann, Thomas Kramer, Sascha Niedermeyer, Marc Poser, Armin Grötsch und Norbert Ebner. Foto: Gerhard Krämer

Sechs neue Ratsmitglieder vereidigte Bürgermeister Peter Kraus in der konstituierenden Sitzung des Mainbernheimer Stadtrats. Der Frauenanteil im Gremium hat sich deutlich erhöht. Saßen früher eine oder kurzzeitig auch einmal zwei Frauen am Ratstisch, sind es nun vier.

In seiner Eröffnungsrede der neuen Periode betonte Bürgermeister Peter Kraus (FWG), dass jedes Ratsmitglied mit einem Wählerauftrag ausgestattet worden sei. Er freute sich nicht nur über den höheren Frauenanteil im Rat, sondern auch darüber, dass viele Berufe alle Altersklassen vertreten seien. Der Altersdurchschnitt sei gesunken – von 51,6 Jahre im Jahr 2014 auf aktuell 49,87 Jahre.

Kraus ist sich sicher, dass auch weiterhin eine sach- und zielorientierte Politik fortgesetzt werde. "Wir werden das umsetzen, was zielführend für Mainbernheim ist." Neben der vorrangigen Entwicklung der Innenstadt wie der Sanierung des Gebäudes Herrnstraße 35 und der gesamten Umgestaltung dieser Straße würden auch die anderen Bereiche nicht vernachlässigt. Kraus nannte dabei die Kindergartenerweiterung, die Digitalisierung der Schule, die Kultur, den Tourismus, die Sicherung der Versorgung und die Senioren.

Sparsame Finanzpolitik

Möglich würden die Projekte durch eine sparsame Finanzpolitik und die Nutzung von Fördermöglichkeiten. Es sei in den vergangenen sechs Jahren zudem gelungen, die Verschuldung pro Kopf unter den Landesdurchschnitt zu bringen sowie Rücklagen zu bilden. 

Für die nächsten sechs Jahre wünscht sich Kraus ein offenes und kollegiales Verhältnis untereinander und eine "Atmosphäre, in der es Spaß macht, das Amt auszuüben".  Das gute Verhältnis untereinander spiegelten auch die nachfolgenden Entscheidungen wider. Der bisherige Bürgermeister-Stellvertreter Armin Grötsch (SPD) wurde ebenso einstimmig wiedergewählt wie der dritte Bürgermeister Herbert Friedrich (CSU). Falls alle drei Bürgermeister einmal verhindert sind, übernimmt das dienstälteste Stadtratsmitglied Eugen Reifenscheid die Vertretung.

Fraktionssprecher sind von der CSU Herbert Friedrich (Stellvertreter Thomas Kramer), für die SPD Eugen Reifenscheid (Anja Bachmann) und für die FWG Norbert Ebner (Sascha Niedermeyer). Dem Ausschuss für Grundstücks- und Bauangelegenheiten sowie für Stadtentwicklung gehören an: Christian Zimmermann (Vertreter: Marc Poser), Thomas Kramer (Herbert Friedrich), Armin Grötsch (Anja Bachmann), Michael Hutterer (Eugen Reifenschied), Norbert Ebner (Martin Reinhart) und Birgit Hagenauer (Melanie Jäger). Im Ausschuss für Kultur, Tourismus, Wirtschaft und Demografie sitzen: Marc Poser (Thomas Kramer), Christian Zimmermann (Herbert Friedrich), Anja Bachmann (Armin Grötsch), Eugen Reifenscheid (Michael Hutterer), Kerstin Hartlieb (Martin Reinhart) und Melanie Jäger (Birgit Hagenauer). In beiden Ausschüssen führt der Bürgermeister oder seine Stellvertreter den Vorsitz. Dem Rechnungsprüfungsausschuss gehören an dessen Vorsitzender Norbert Ebner (Melanie Jäger), der stellvertretende Vorsitzende Marc Poser (Herbert Friedrich), Michael Hutterer (Anja Bachmann), Sascha Niedermeyer (Kerstin Hartlieb).

Referenten sind Sascha Niedermeyer (Jugend), Birgit Hagenauer (Senioren), Herbert Friedrich (Friedhof) und Eugen Reifenscheid (Fremdenverkehr). In der Schulverbandsversammlung Mainbernheim/Rödelsee sitzen der Bürgermeister und Thomas Kramer (Melanie Jäger). Im Schulverband Iphofen ist nur der Bürgermeister vertreten.

Verdienst im Gemeinderat

Der erste Bürgermeister in Mainbernheim wird als hauptamtlich Tätiger in der Besoldungsstufe A 14 für Gemeinden unter 3000 Einwohnern geführt. Dazu kommt eine monatliche Aufwandsentschädigung, die auf Wunsch des Bürgermeisters von 406 auf 243 Euro reduziert wurde. Anfallende Kilometer außerhalb Mainbernheims werden gesondert erstattet.

Für den zweiten Bürgermeister beträgt die monatliche Entschädigung 406 Euro. Ab dem 16. Tag der Vertretung gibt es 81 Euro. Diese Summe bekommt auch der dritte Bürgermeister pro Tag der Vertretung, erhält aber keine Grundentschädigung. Das Sitzungsgeld für die Mitglieder des Stadtrates wurde auf 20 Euro festgelegt, für die Ausschüsse beträgt es 15 Euro.

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