Sulzfeld

Kein Durchkommen für Rettungsfahrzeuge

Erst eine Vermessung, gleichzeitig die Fördermöglichkeiten abklopfen und dann einen Planer beauftragen: Das war die Meinung des Bauausschusses und anschließend des Gemeinderats zum weiteren Vorgehen zur Umgestaltung des Pfarrgartens und der Sanierung der Stützmauer.
Erst eine Vermessung, gleichzeitig die Fördermöglichkeiten abklopfen und dann einen Planer beauftragen: Das war die Meinung des Bauausschusses und anschließend des Gemeinderats zum weiteren Vorgehen zur Umgestaltung des Pfarrgartens und der Sanierung der Stützmauer. Foto: Robert Haaß

Verkaufen, verschenken oder behalten? Die Frage, was künftig mit dem nicht mehr für diese Zwecke genutzten Schulcontainer geschehen soll, spaltete das Sulzfelder Ratsgremium am Donnerstagabend – das Thema steht in der Juli-Sitzung wieder auf der Tagesordnung.

Von einem Angebot von Privatseite berichtete Bürgermeister Matthias Dusel, 5000 Euro seien hier geboten. Weg damit für diesen Preis, so eine Ratsmeinung –zu wenig Geld für den einst teuren Container, so eine andere. Vielleicht möchte der Sportverein den Container haben, sicher ist das aber auch nicht. Und dann gibt es noch die Dorfjugend, die ebenfalls vielleicht Interesse als Treffpunkt hat –wobei die Standortfrage noch geklärt werden müsste. Zu viele Fragen auf einmal für den Bürgermeister, der nun einen Monat Zeit hat, eben diese zu klären.

Nadelbäume werden gefällt, Birken sollen stehen bleiben

Die Arbeiten an der Schule selber laufen gut, so der Bürgermeister. Um das Umfeld sanieren zu können, werden die Nadelbäume gefällt, die Birken sollten, wenn möglich, stehen bleiben. Einstimmig vergaben die Räte die Fenster-, Holz-, Spengler- und Dachdeckerarbeiten. Die Angebote blieben jeweils unter der Kalkulation.

Bevor weitere Entscheidungen zur Umgestaltung des Pfarrgartens und der Sanierung der Stützmauer fallen, soll das Gelände erst einmal flächen- und höhenmäßig vermessen werden. Einig war sich schon vor der Ratssitzung der Bauausschuss, dass hier keine Luxussanierung erfolgen soll. Neben Angeboten für die Vermessung soll der Bürgermeister Fördermöglichkeiten abklären.

"Schlüssel sind in Sulzfeld inflationär", sagte Dusel, keiner wisse genau, wer zu welchen Gebäuden, etwa Feuerwehr, Bauhof oder auch Schule Zugang habe. Das soll mit einer neuen Schließanlage geändert werden. Gut 3000 Euro sind dafür vorgesehen. Geprüft werden soll, ob eine Erweiterung der Anlage über das Schließsystem der VG möglich ist.

"Katastrophale Parksituation" im Altort, vor allem am Abend 

Auch wenn es schon einige Versuche gegeben hatte, die aufsteigende Feuchtigkeit in den unteren Räumen zu stoppen, die Flecken an den Wänden wachsen wieder. Klar war den Bauausschussmitgliedern, dass hier gehandelt werden müsse. Als erste Maßnahme soll die Heizung durchlaufen, um die Feuchtigkeit aus der Luft zu nehmen.

Wie Ratsmitglied und Feuerwehrkommandant Ulrich Luckert berichtete, gibt es im Altort abends eine "katastrophale Parksituation". In den meisten Gassen sei für Rettungsfahrzeuge, geschweige denn größere Feuerwehrfahrzeuge, wohl kein Durchkommen mehr. Einzige sinnvolle Lösung: Die Verkehrskontrolle müsste wieder verstärkt auch in den Abendstunden durchgeführt werden.

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