Rödelsee

Kindergarten in Rödelsee wird wieder erweitert

Noch ist es Freifläche. Doch hier könnte ein Anbau für eine weitere Gruppe entstehen. Eventuell könnte auch die Mauer versetzt werden.
Noch ist es Freifläche. Doch hier könnte ein Anbau für eine weitere Gruppe entstehen. Eventuell könnte auch die Mauer versetzt werden. Foto: Gerhard Krämer

"Herzlich willkommen hier im Kindergarten", begrüßte Bürgermeister Burkhard Klein zu Beginn der Gemeinderatssitzung. Das Gremium war damit natürlich nicht gemeint, vielmehr der Ort, denn der Rat traf sich im Ökumenischen Kindergarten, um sich über eine Erweiterung zu beraten.

Für die Gemeinde Rödelsee ist die Förderung und Unterstützung der Familien und Kinder seit vielen Jahren ein großes Anliegen, in das sie erheblich investiert. Als eine der ersten Gemeinden im Landkreis Kitzingen hat sie eine Kinderkrippe installiert.

"In den vergangenen 18 Jahren haben wir immer wieder überlegt, was passiert als nächstes im Kindergarten", sagte Klein. Denn es gab viele Investitionen zur Entwicklung des Kindergartens mit Waldkindergarten, der sich großer Beliebtheit erfreut. Der Stadtrat Iphofen hat der Verlängerung des Nutzungsvertrages für den Waldkindergarten bis zum 31. August 2030 zugestimmt. Aufgrund der hygienischen Anforderungen sind nun weitere Investitionen erforderlich. Zwei Waldtoiletten wurden deshalb bereits bestellt.

Platz für mehr Kinder nötig

Derzeit hat der Kindergarten eine Betriebserlaubnis für 99 Kinder. Doch es wird Platz für mehr Kinder benötigt, wie Kindergartenleiterin Andrea Weifenbach dem Ratsgremium erläuterte. "Schon für das Kindergartenjahr kommen wir auf 110 Kinder", sagte Weifenbach. Der Anteil auswärtiger Kinder liege bei etwa zehn Prozent.

Er sei über die gute Entwicklung des Kindergartens sehr erfreut, sagte der Vorsitzende des Trägervereins Florian Schuder. 21 Köpfe zähle das Kindergartenteam, das mit seiner Arbeit zum guten Ruf des Kindergartens beitrage.

Vor Ort bekommt der Rödelseer Gemeinderat die Pläne für eine weitere Erweiterung des Kindergartens vorgestellt.
Vor Ort bekommt der Rödelseer Gemeinderat die Pläne für eine weitere Erweiterung des Kindergartens vorgestellt. Foto: Gerhard Krämer

Nun gibt es wieder Platzbedarf. Platz, mit dem man flexibel umgehen kann. Architekt Norbert Hufnagel stellte eine Variante vor, die den Wünschen entsprach und die das Landratsamt auch genehmigen würde. Sie sieht einen Anbau zur Großlangheimer Straße und eine bereits beim Bau des Untergeschosses eingeplante Aufstockung eines Gebäudeteils zum Schlosspark hin vor. Möglich ist die Erweiterung in dieser Form, weil mit der Freifläche auch auf den angrenzenden Schlosspark ausgewichen werden kann. Dieser soll dann umzäunt werden. Der Schloßpark könnte unkompliziert für Spielzeit an der frischen Luft genutzt werden.

Ein Raum für die Mitarbeiterinnen?

Gemeinderat Markus Ostwald regte an, ruhig mutiger in der Raumplanung zu sein. Eventuell mit einem zusätzlichen Raum für die Mitarbeiterinnen, wo die auch einmal die Füße hochlegen könnten. "Das kann die Gemeinde wollen, müsste es aber selbst zahlen", meinte Norbert Hufnagel. Denn es gebe hinsichtlich der Gewährung von Zuschüssen eine Raumvorgabe. Bürgermeister Klein meinte, dass vielleicht auch einmal die Fachbehörden zu der Ansicht gelangten, mehr Raum für die Mitarbeiterinnen zuzustimmen.

Zugestimmt hat der Gemeinderat der vorgelegten Variante. Auch das Landratsamt hat die damit verbundene Flexibilität sowie die vielfältigen Möglichkeiten für den Bedarf im Kindergarten bestätigt.

Die erste Kostenschätzung für die Neu- und Umbauten gab Norbert Hufnagel mit 510 000 Euro an. Die Kosten für die Einfriedung des Schlossparks bezifferte er auch etwa 30 000 Euro. Beschluss über die Erweiterung, Förderung bzw. Zuschüsse, die für die Außenanlagen auf etwa 60 000 Euro. Mit allem, was noch wünschenswert wäre, käme man auf Kosten von insgesamt 750 000 Euro, ergänzte Bürgermeister Burkhard Klein.

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