Kitzingen

Kitzinger Stadtrat will lieber in Präsenz tagen als vor dem Bildschirm

Mehrheitlich lehnte der Stadtrat sogenannte Hybrid-Sitzungen ab. Die Idee, von zu Hause teilzunehmen, hatte Befürworter und Gegner. Warum die Skeptiker sich durchgesetzt haben.
Nachdem der Kitzinger Stadtrat Live-Übertragungen ins Internet abgelehnt hatte, sprach er sich auch gegen Hybrid-Sitzungen aus, in denen ein Teil der Räte in Präsenz tagt und der andere zu Hause vor dem Bildschirm.
Foto: Andreas Brachs | Nachdem der Kitzinger Stadtrat Live-Übertragungen ins Internet abgelehnt hatte, sprach er sich auch gegen Hybrid-Sitzungen aus, in denen ein Teil der Räte in Präsenz tagt und der andere zu Hause vor dem Bildschirm.

Soll der Kitzinger Stadtrat künftig in Hybrid-Form tagen? Soll er es also ermöglichen, dass ein Teil der Räte, mindestens der Oberbürgermeister, in Präsenz teilnimmt, während andere sich digital von außen zuschaltet? Die kurze Antwort heißt: nein. Nachdem sich das Gremium erst kürzlich gegen digitale Live-Berichterstattung ausgesprochen hatte, fand auch diese Spielart keine Mehrheit.Dabei hätte die besonders hoch ausfallen müssen: Zwei Drittel der Räte müssten sich dafür entschließen, weil es um eine Kernaufgabe des Stadtrats geht.

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