Iphofen

Muss die große Jubiläumsfeier ins Wasser fallen?

Nach den Neuwahlen lenken die Geschicke der Königlich Privilegierten Schützengesellschaft Iphofen (stehend von links) Schützenmeister Rudolf Rüttger, sein Stellvertreter Marc-Andre Behrendt, Thomas Müller, Christian Keyßers und Heike Guckenberger, sowie (sitzend von links) Benedikt Rohdach, Erich Hammer und Rudolf Guckenberger.
Foto: Hartmut Hess | Nach den Neuwahlen lenken die Geschicke der Königlich Privilegierten Schützengesellschaft Iphofen (stehend von links) Schützenmeister Rudolf Rüttger, sein Stellvertreter Marc-Andre Behrendt, Thomas Müller, Christian ...

Alles war geplant für die Jubiläumsfeierlichkeiten der Königlich Privilegierten Schützengesellschaft Iphofen, doch dann durchkreuzte die Corona-Pandemie die Pläne und das 600-jährige Jubiläum konnte bislang nicht gefeiert werden. Der Verein für den 24. November angedachte Ersatztermin ist noch nicht in trockenen Tüchern, wie Schützenmeister Rudolf Rüttger in der Jahreshauptversammlung informierte.

Sicher ist derweil, dass die Gesellschaft eine neue Lüftungsanlage für die Schießstände im Untergeschoss der Karl-Knauf-Halle installieren lassen muss. Die Auflage des Bayerischen Sportschützenbundes (BSSB) kostet den Verein 100 000 Euro, wozu Zuschüsse des BSSB und der Stadt Iphofen erwartet werden.

Die Neuwahlen

Ansonsten ist bei den Iphöfer Schützen im Vereinsleben ziemlich alles im Lot, wie die anstehenden Neuwahlen offenbarten. Dem Schützenmeister Rudolf Rüttger steht weiterhin Marc-Andre Behrendt als Stellvertreter zur Seite, sie bilden den geschäftsführenden Vorstand zusammen mit Schriftführerin Heikle Guckenberger und Sportleiter Rainer Guckenberger. Die Mitglieder des Vereinsauschusses sind Erich Hammer, Benedikt Rohdach, Christian Keyßers und Thomas Müller. Als Kassenprüfer wirken Bernd Irrgang und Rupert Maier, neu ins Amt als Vergnügungswart kam Christof Ruck. Neu ist auch der Schützenkommissar. Dieses Amt ging im Mai von Josef Mend auf den neue gewählten Bürgermeister Dieter Lenzer über.  

In seinem Tätigkeitsbericht bezifferte Rüttger die Mitgliederzahl auf 143 Personen und er ging auf zahlreiche Aktivitäten wie das Ostereierschießen, Königs- und Bürgerschießen oder Veranstaltungen ein. Besonders erwähnte der Schützenmeister die Beteiligung von 225 Personen am Bürgerschießen, wozu wohl die attraktiven Preise beigetragen hätten. Für das Bürgerschießen in diesem Jahr erfolgte schon jetzt die Absage weil die Vorschriften für eine Ausrichtung kaum einzuhalten seien. Derweil überlegen die Verantwortlichen noch, wie ein Ersatzprogramm für das Königsschießen aussehen könnte. Die Gesellschaft will eine Mitglieder-Werbeaktion im Herbst wiederholen. Weitere Berichte aus dem Vereinsleben trugen Schriftführerin Stephanie Rüttger, Kassiererin Heike Guckenberger und Sportwart Rainer Guckenberger vor.

Der Schützenmeister nutzte die Gelegenheit um allen Vereinsausschussmitgliedern und engagierten Helfern für ihre Einsatzbereitschaft im Jahresverlauf zu danken. Ohne Diskussion stimmten die Mitglieder der neu gefassten Vereinssatzung zu. Wenn Corona nicht immer noch dazwischen funkt, werden die Iphöfer am 25. Oktober die Delegiertenversammlung des Main-Steigerwald-Bundes ausrichten und das Sebastianischießen wurde auf den 24. Januar 2021 terminiert.   

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