Etwashausen

Neue Pläne: Wohnungen statt Einkaufszentrum am Etwashäuser Bahnhof

Die Diskussionen um ein geplantes Einzelhandelszentrum am ehemaligen Bahnhof sind noch nicht richtig in Fahrt, da dreht Investor Rosentritt ab: Jetzt will er dort Wohnhäuser bauen.
Rund 20 Anwohner der Richthofenstraße in Etwashausen formierten sich diese Woche zum Protest. Sie wollen verhindern, dass Immobilienunternehmer Wolfgang Rosentritt das ehemalige Bahnhofsgelände mit einem Einkaufszentrum oder mit Wohnhäusern bebaut.
Foto: Andreas Brachs | Rund 20 Anwohner der Richthofenstraße in Etwashausen formierten sich diese Woche zum Protest. Sie wollen verhindern, dass Immobilienunternehmer Wolfgang Rosentritt das ehemalige Bahnhofsgelände mit einem Einkaufszentrum oder mit Wohnhäusern bebaut.

Die Anwohner der Etwashäuser Richthofenstraße sind verunsichert und sauer: Direkt vor ihrer Nase sollen rund 200 Wohnungen in mehreren Geschossen gebaut werden, nachdem ein dort geplantes Einkaufszentrum offensichtlich nicht mehr verwirklicht wird. Die massive Bebauung, egal in welcher Form, lässt die Nachbarn heftig über die Folgen spekulieren: mehr Verkehr, mehr Lärm, mehr versiegelte Flächen, mehr Abwasser in den angeblich jetzt schon zu engen Kanälen. Über die Jahre hatten sich die Bewohner in der Richthofenstraße mit dem stillgelegten Bahnhof in ihrer Nachbarschaft arrangiert. Die grüne Zone trennt sie ...

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