Geiselwind

Nikolaus Hofmann im Alter von 91 Jahren gestorben

Nikolaus Hofmann
Foto: Monika Cabolet | Nikolaus Hofmann

Nikolaus Hofmann aus Geiselwind ist im Alter von 91 Jahren gestorben. Der gebürtige Geiselwinder war nicht nur in seiner Gemeinde ein stets engagierter Mann, der eine Reihe von Ämtern bekleidete und an vielen Stellen maßgeblich wirkte. Aufgrund seiner vielen Verdienste in Beruf und Ehrenamt bekam er vor einigen Jahren das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.

In seiner Heimatgemeinde engagierte sich Nikolaus Hofmann vor allem in der katholischen Pfarrgemeinde St. Burkhard, für die er 44 Jahre lang für Kindergarten, Pfarrgemeinde, Kirchenverwaltung und Dekanat zuständig zeichnete. Im Erzbistum fungierte er drei Amtsperioden lang als Vorsitzender des Dekanatsrats Schlüsselfeld und Neustadt/Aisch. Dafür belohnte ihn das Erzbistum Bamberg mit der Verdienstmedaille.

Außerdem gehörte Nikolaus Hofmann in Geiselwind dem Vorstand der Andreas-Reinlein-Kreuzweg-Stiftung an. Er zählte zu den Gründungsmitgliedern des TSV Geiselwind, der ihn zum Ehrenmitglied machte.

Neben dem Einsatz in seiner Heimatgemeinde hat sich Nikolaus Hofmann ehrenamtlich und beruflich vielfältig im gesamten fränkischen und bayerischen Raum engagiert, wofür er mehrfach ausgezeichnet wurde, unter anderem mit der goldenen Ehrennadel des Deutschen Raiffeisenverbandes und der silbernen Ehrenmedaille des Bayerischen Bauernverbandes.

Seine berufliche Laufbahn begann Nikolaus Hofmann 1944 als Kaufmannslehrling in der Geiselwinder Raiffeisenkasse, um später einen enormen Aufstieg zu machen. Zunächst war er nach Kriegsende 1945 nebenberuflich als Gemeindesekretär tätig. Dort sorgte er für die Ausgabe der Lebensmittelmarken und die Unterbringung der Heimatvertriebenen. Von 1952 an stand er im Dienst des Bayerischen Raiffeisenverbandes in München. Als Bezirksanwalt leitete er die Bezirksverbände Ober-, Mittel- und Unterfranken. Später fungierte er als Bezirksdirektor in Würzburg, 1994 schied er aus dem Berufsleben aus.

Der vielseits bekannte, heimatverbundene und stets bescheiden gebliebene Nikolaus Hofmann war seit 1953 verheiratet. Um ihn trauern seine Frau Trude, drei Kinder und die Enkel.

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