Nordheim

Nordheimer Mainfähre bekommt Klimaanlage

Das Nordheimer Fährschiff bekommt eine Klimaanlage.
Foto: Walter Braun | Das Nordheimer Fährschiff bekommt eine Klimaanlage.

Steigende Sommertemperaturen im Nordheimer Fährhaus beschäftigten die Räte in ihrer Sitzung am vergangenen Dienstagabend. Wie Bürgermeister Sibylle Säger informierte, wurde deswegen kürzlich ein Angebot der Höchberger Firma Mezger eingeholt.

Da, so Säger, sich das Führerhaus der Fähre durch die steigenden Temperaturen im Sommer bis zu 40 Grad aufheizt, ist die Anschaffung einer Klimaanlage aus Arbeitsschutzgründen erforderlich.

Dieses Ansinnen hielt Ratsmitglied Markus Schneider für einen völligen Quatsch. "Da wirst du doch nur krank", argumentierte Schneider gegen diese Investition, die immerhin mit 5000 Euro zu Buche schlagen wird. Jens Brühl befand das Ganze zu teuer und empfahl, Vergleichsangebote einzuholen.

Höchberger Unternehmen hat Referenzen

Bürgermeisterin Säger verwies auf Referenzen des Höchberger Unternehmens, das von anderen Firmen empfohlen wurde. Bei einer Gegenstimme von Markus Schneider sprachen sich die Gemeindevertreter für die Anschaffung eines Klimagerätes in Höhe von 5000 Euro für das Nordheimer Fährschiff aus.

Auch die unzureichende Beleuchtung an der Fähranlagestelle war ein Thema in der Sitzung. Wie Gemeindechefin Säger informierte, ist zur besseren Ausleuchtung und zur Sicherheit der Fährnutzer und Fährmänner ein Austausch der bisherigen Leuchte nahe der Fähre nötig.

"Der Strahlkörper leuchtet nicht bis zum Fährschiff", monierte Säger. Unter den drei abgegebenen Angeboten erwies sich die Offerte der Firma N-ergie als das effektivste Angebot. Das beinhaltet zum Preis von 2440 Euro die Erneuerung der Bestandsleuchte, wodurch als Vorteil auch das Straßenbild erhalten bleibt.

"Magischer" Ort für Nordheimer Weinberge

"Als eine Supersache" für Nordheim befand Ratsmitglied Markus Schneider das geplante Projekt "Weinhalla", dass bis Ende September als magischer Ort in der Nordheimer Weinbergsflur entstehen soll. Bekanntermaßen hat die Bayerische Landesanstalt für Wein- und Gartenbau (LWG) mit der Zustimmung zur Förderung eines letzten Terroir- F- Punktes die Gemeinde Nordheim bedacht und somit diese touristische Aufwertung ermöglicht.

"Wir können stolz darauf sein, dass wir in Nordheim so etwas bekommen", betonte Schneider. Er und seine Ratskollegen wurden schließlich von Gemeindechefin Sibylle Säger darüber informiert, dass die LWG die Maßnahme "Weinhalla" mit 50 Prozent der förderfähigen Kosten bezuschusst. Die Kosten des geplanten Projektes belaufen sich auf 113 540 Euro.

Im Zuge der Erneuerung des zum Teil morschen Piratenschiffes am Nordheimer Spielplatz sollen auch einige Bewegungsgeräte für Senioren angeschafft werden. Die Gemeindevertreter sprachen sich einstimmig für die vorgesehenen Investitionen in Höhe von 15 460 Euro aus.

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