Obernbreit

Obernbreit: Bernhard Brückner zum Altbürgermeister ernannt

Obernbreits Bürgermeisterin Susanne Knof überreichte ihrem Vorgänger Bernhard Brückner die Auszeichnung als Altbürgermeister.
Foto: Robert Haaß | Obernbreits Bürgermeisterin Susanne Knof überreichte ihrem Vorgänger Bernhard Brückner die Auszeichnung als Altbürgermeister.

Bürgermeister a.D. Bernhard Brückner ist nun ganz offiziell Altbürgermeister von Obernbreit. In einer kleinen Feierstunde am Mittwochabend überreichte die neue Bürgermeisterin Susanne Knof ihrem Vorgänger die Auszeichnung für seine Verdienste um den Markt. Gleichzeitig wurde auch "Rathausfee" und langjährige Gemeinderätin Helga Scherer in den Ruhestand verabschiedet und die Arbeit der Symbolfiguren Hucklätz gewürdigt.

Einstimmig hatte der Obernbreiter Gemeinderat im Juni diesen Jahres den Beschluss zur Verleihung des Titels Altbürgermeister an Brückner gefasst, so Knof in ihrer Laudatio. "Die Verdienste, die Du Dir um unsere Gemeinde erworben hast, sind vielfältig", sagte sie Brückner, der seit dem Jahr 1984 als Kommunalpolitiker tätig ist.

18 Jahre als Gemeinderat und ab 2002 als Erster Bürgermeister, ebenfalls 18 Jahre im Amt, haben die Handschrift des Gewürdigten hinterlassen und den Ort geprägt, so Knof. Da ist die Sanierung des Rathauses, das bis auf einen Teilabschnitt vollendete Fußwegekozept durch das Dorf, die Gestaltung der Pröschelswiese, Straßensanierungen, die Sanierung der ehemaligen Synagoge als Ort des Erinnerns und Gedenkens, die Vorbereitung der Kindergartensanierung und vieles mehr. Fast schuldenfrei habe er die Gemeinde hinterlassen.

"Verliebt in Obernbreit"

"Brücken bauen – nicht nur über den Breitbach und die anderen Bäche Obernbreits, sondern auch in der Bevölkerung – das war immer mein Anliegen", sagte Brückner. Der dann an eine Überschrift in dieser Zeitung zu einem Porträt über ihn erinnerte: "Verliebt in Obernbreit" hieß es da – "dem ist nichts hinzuzufügen", sagte er. Allerdings sei all dies nicht ohne viele Helfer, sei es aus dem Gemeinderat, aus der Bevölkerung und aus der Familie, möglich gewesen.

nk und Verabschiedung von Helga Scherer (von links), Gertrud Reiß, Marianne Rumpel, Uschi Demel und Bürgermeisterin Susanne Knof.
Foto: Robert Haaß | nk und Verabschiedung von Helga Scherer (von links), Gertrud Reiß, Marianne Rumpel, Uschi Demel und Bürgermeisterin Susanne Knof.

"Du warst immer da, wenn Du gebraucht wurdest", sagte Knof über Helga Scherer, die als "Rathaus-Fee" in den Ruhestand verabschiedet wurde. Eine lange Liste an Tätigkeiten beschrieb Knof dann, die von Scherer rund ums Rathaus erledigt wurden, damit "alles passt, dass Gäste und Besucher sich wohlfühlen und dass alle gut versorgt sind".

Und Helga Scherer war auch die "Mutter der Hucklkätz" mit Gertrud Reiß, Uschi Deml, Ersatzfrau Marianne Rumpel und Sophie Hempel. "Unsere Symbolfiguren sind wirklich einzigartig und suchen Ihresgleichen", so die Bürgermeisterin, was auch an der sich von anderen Symbolfiguren deutlichen unterscheidenden Erscheinung liege. Keine Verkleidung, sondern die Hucklkätz auch leben war die Devise. Die Dankesurkunde für die nicht mehr ganz jungen Damen aus Obernbreit war angesichts der fehlenden Veranstaltungen fast schon ein wenig ein Abschied für die Symbolfiguren, denen zum Abschluss der Dorferneuerung gar ein Denkmal vor dem Rathaus erstellt wurde.

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