Kitzingen

Preis und Rabatt für "Hammerstiel"-Bauplätze

Öffentliche Sitzung des Stadtrats Kitzingen (Symbolfoto).
Foto: Andreas Brachs | Öffentliche Sitzung des Stadtrats Kitzingen (Symbolfoto).

Der Kitzinger Stadtrat tagt am Donnerstag, 11. Februar, um 17.30 Uhr in der Alten Synagoge mit einer großen Tagesordnung. Er befasst sich unter anderem mit diesen Themen:

Diskutieren wird der Stadtrat über Rabatte für die Bauplätze im neuen Wohngebiet "Südlicher Hammerstielweg". Zur Entscheidung stehen Familien- und Behindertenrabatte von zehn Prozent oder maximal 10 000 Euro. Die Stadt schlägt für dieses Gebiet einen regulären Verkaufspreis von 300 Euro pro Quadratmeter Bauland vor. Die Bauplätze sind zwischen 430 und 660 Quadratmeter groß.

Einen großen Brocken muss die Stadt stemmen, will sie die Friedrich-Bernbeck-Schule (Wirtschaftsschule) sanieren. Die Kosten werden derzeit auf 16,8 Millionen Euro geschätzt. Darüber diskutiert der Rat.

Der Stadtrat will 650 000 Euro im Rahmen des Digitalpakets Schule investieren. Der Löwenanteil wird über staatliche Zuschüsse zur Verfügung gestellt. Damit soll die technische Ausstattung der städtischen Schule verbessert werden.

Die Stadt saniert seit Jahren den Mainkai. Der Obere Mainkai ist dazu in zwei Bauabschnitte aufgeteilt worden. Nach dem ersten folgt nun die Auftragsvergabe für den zweiten. Rund 1,6 Millionen Euro sind dafür einzuplanen.

Der Stadtrat muss entscheiden, ob er weiterhin die AWO damit beauftragen möchte, ein Koordinationszentrum für bürgerschaftliches Engagement zu betreiben, künftig allerdings nur noch für das Stadtgebiet. Alternativ könnte das Gremium dem Votum des Kreistags folgen: Der hatte sich zwar wie bisher für ein Koordinationszentrum für Stadt und Landkreis ausgesprochen, allerdings künftig mit dem BRK als neuem Träger und nicht mehr mit der AWO.

Schließlich wird sich der Stadtrat noch mit Anträgen der Fraktionen beschäftigen: Uwe Hartmann (Bayernpartei) und Tobias Volk (FW-FBW) wollen gemeinsam das Verbot von sogenannten Steingärten in Baugebieten prüfen lassen.

Die SPD wünscht sich eine Auflistung aller Straßen im Stadtgebiet, die für eine Geschwindigkeitsreduzierung auf Tempo 30 infrage kommen. Nach Abstimmung mit der Regierung von Unterfranken soll dann Tempo 30 auf den dafür definierten Straßen kommen.

Die ÖDP beantragt, ein Stadtbuskonzept zu erarbeiten, mit dem Busse die Stadtteile ebenso verbinden wie die Stadt Kitzingen mit der Uni Hubland in Würzburg. Außerdem soll Kitzingen Verkehr und Infrastruktur vernetzen und Modellkommune als "Smart City" werden.

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