Kitzingen

Reka-Spende für Stadtmarketingverein: Ein Karton für alle Speisen

Frank Gimperlein freut sich über die Spende, die Stefan Segritz und Nele Hanicke überreichen. Insgesamt 1800 „To- go-Boxen“ stellt die Firma Reka dem Stadtmarktingverein zur weiteren Verteilung zur Verfügung. Fotos: Ralf dieter
Foto: Ralf Dieter | Frank Gimperlein freut sich über die Spende, die Stefan Segritz und Nele Hanicke überreichen. Insgesamt 1800 „To- go-Boxen“ stellt die Firma Reka dem Stadtmarktingverein zur weiteren Verteilung zur ...

Die Kartons wollen gar nicht in den Sprinter passen. Zu hoch ist der aufgestapelte Turm. Insgesamt 1800 Stück hat die Firma Reka dem Stadtmarketingverein geschenkt. Als erste Charge. Weitere Lieferungen sind nicht ausgeschlossen.

Stefan Segritz und Nele Hanicke sind zufrieden. Ihr Projekt steht kurz vor dem Abschluss. Jetzt geht es an die Umsetzung. Und dafür ist Frank Gimperlein, Vorsitzender des Kitzinger Stadtmarketingvereins, zuständig. Und so wechseln 1800 Kartons an diesem Dienstagmorgen ihren Besitzer. „Wir wollen mit dieser Aktion die Gastronomen in Kitzingen unterstützen“, erklärt Stefan Segritz, Mitarbeiter im Vertrieb bei Reka. Die To-go-Boxen können ab sofort für Auslieferungen von Speisen verwendet werden. Bei der Entwicklung haben sich die Mitarbeiter an der Größe einer Pizza orientiert. Etwa vier von ihnen passen aufeinander in einen Karton. Natürlich lassen sich auch andere Speisen damit transportieren. Die Idee: Wer beim Gastronom seiner Wahl Essen nach Hause bestellt, erhält den Karton gratis dazu – und kann ihn für weitere Transporte verwenden. Die Verteilung an die Gastronomen läuft über den Stadtmarketingverein. „Es können sich auch Kunden direkt bei mir melden“, erklärt Frank Gimperlein.

„Jetzt müssen die Kunden nicht mehr mit dem Wäschekorb kommen.“
Frank Gimperlein, Vorsitzender Stadtmarketingverein

Fast alle Gastronomen in Kitzingen bieten ihre Speisen „To-go“ an. Aus etwa 40 unterschiedlichen Angeboten können die Bürger wählen. Das Angebot wird gut angenommen, versichert Gimperlein. „Das ist mehr als der berühmte Tropfen auf den heißen Stein.“ Natürlich komme man mit diesem Service nicht an die Umsätze der Vor-Corona-Zeit heran. Aber die Solidarität der Bevölkerung helfe, über die schwierigen Monate hinwegzukommen. Die Spende von Reka sei ein neues Puzzleteil in diesem Service. „Jetzt müssen die Kunden nicht mehr mit dem Wäschekorb kommen“, sagt Gimperlein und lacht.

Innerhalb von zwei Wochen ist die Idee in den Kitzinger Wellpappenwerken umgesetzt geworden. Die „To-go-Boxen“ wurden entworfen und produziert und Nele Hanicke hat dazu ein sehenswertes Druckbild entworfen. „Kitzingen makes it possible“ steht auf den Kartons. „Zuhause genießen.“ Ein kleiner Karton auf zwei Beinen symbolisiert das Motto: Hier handelt es sich um eine Box, die auf Reisen gehen soll. Die Kartons sind schließlich wiederverwendbar und sollen nicht gleich in der blauen Tonne landen. „Sie sind damit auch für die Umwelt besser als Plastikverpackungen“, sagt Gimperlein. Er ist auf die Nachfrage der Gastronomen und Kunden gespannt. Bei großem Interesse könne eine weitere Charge abgeholt werden, versichern Stefan Segritz und Nele Hanicke. Mit vereinten Kräften gelingt es an diesem Dienstagmorgen, alle 1800 Kartons im altehrwürdigen Sprinter des Stadtmarketingvereins unterzubringen. Jetzt können die „To Go Boxen“ made in Kitzingen bei Frank Gimperlein abgeholt werden.

Kontakt zum Stadtmarketingverein: Email: info@stmv.info oder Tel.: 09321-929 2949.

Eine logistische Herausforderung: Passt die Lieferung in den alten Sprinter des Stadtmarketingvereins?
Foto: Ralf Dieter | Eine logistische Herausforderung: Passt die Lieferung in den alten Sprinter des Stadtmarketingvereins?
Stefan Segritz hält eine „To-go- Box“ in die Kamera.
Foto: Ralf Dieter | Stefan Segritz hält eine „To-go- Box“ in die Kamera.
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