Sommerach

Sommerach wird noch grüner

Wollen den CO2-Verbrauch verringern: Bürgermeister Elmar Henke, Christian Karl, Ulrich Müller-Steinfahrt, Dominik Wolf, Markus Mantel, Stefan Wilner, Katharina Bügel, Alexander Nilles und Nastasja Prokopf (von links).
Foto: Gemeinde Sommerach | Wollen den CO2-Verbrauch verringern: Bürgermeister Elmar Henke, Christian Karl, Ulrich Müller-Steinfahrt, Dominik Wolf, Markus Mantel, Stefan Wilner, Katharina Bügel, Alexander Nilles und Nastasja Prokopf (von links).

„Die Gemeinsamkeit aller Nachhaltigkeitsdefinitionen ist der Erhalt eines Systems, beziehungsweise bestimmter Charakteristika eines Systems, sei es die Produktionskapazität des sozialen Systems oder des lebenserhaltenden ökologischen Systems. Es soll also immer etwas bewahrt werden zum Wohl der zukünftigen Generationen.“

Wie Nachhaltigkeit in der Praxis wirklich funktioniert, durfte kürzlich ein achtköpfiges studentisches Projektteam der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt unter Leitung von Professor Ulrich Müller-Steinfahrt hautnah im Weinort Sommerach erfahren, teilt die Gemeinde Sommerach in einer Presseerklärung mit.

Die künftigen Betriebswirtschaftler des Studienschwerpunkts Logistik entwickelten ein Computer-Programm, mit dem sich sowohl der CO2-Verbrauch für die Produktion von Wein als auch für die Durchführung von Weinfesten und ähnlichen Events errechnen lässt.

Dabei wurden die wesentlichen Schritte in der Weinproduktion und bei der Vorbereitung und Durchführung von verschiedenen Weinfesten erfasst und analysiert.

Mit Hilfe dieses Programmes lässt sich genau erkennen, welche Schritte im Produktionsprozess oder welche Tätigkeiten während einer Feier am meisten umweltschädliche Treibhausgase verursachen. Maßnahmen, wie diese reduziert werden könnten sind ebenso zusammengestellt worden. Das Excel-Programm ist universell einsetzbar und lässt sich problemlos auf jedes Weingut oder Weinfest übertragen.

Unterstützung erhielten die jungen Leute bei dem Projekt von ihrem Professor, Dr. Ulrich Müller-Steinfahrt, dem Sommeracher Bürgermeister Elmar Henke sowie mehreren in Sommerach ansässigen Winzern.

Das Projekt war ein Teil der Initiative „Unser Dorf hat Zukunft“, bei dem der Weinort eng mit dem Institut für Angewandte Logistik der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt zusammenarbeitet, um für Bewohner als auch für Besucher noch attraktiver zu werden.

„Das Projekt war nicht einfach, aber es war interessant zu sehen, wie viel Aufwand eigentlich in der Produktion von einer Flasche Wein steckt“, meint Student Markus Mantel. Und Kommilitone Christian Karl ergänzt: „Wir hoffen natürlich auch, dass wir einige Anregungen geben konnten, wie das CO2 zukünftig verringert werden kann.“

Unterstützt wurde das Projekt auch vom Cluster Ernährung der Cluster-Offensive der Bayerischen Staatsregierung und der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau in Veitshöchheim.

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie den Newsletter für die Region Kitzingen und erhalten Sie zweimal in der Woche die wichtigsten Nachrichten aus Ihrer Region per E-Mail.
Weitere Artikel
Themen & Autoren
Sommerach
Dagmar Ungerer-Brams
Elmar Henke
Hochschule für angewandte Wissenschaften
Produktionskapazitäten
Weinfeste
Ökologie
Lädt

Damit Sie Schlagwörter zu "Meine Themen" hinzufügen können, müssen Sie sich anmelden.

Anmelden

Das folgende Schlagwort zu „Meine Themen“ hinzufügen:

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits.

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
Kommentare (0)
Aktuellste Älteste Top

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!