Dettelbach

Neuer Vorzeige-Kindergarten: Wie Dettelbach Maßstäbe setzt

Die ehemalige Verbandsschule zwischen Bibergau und Dettelbach verwandelt sich für 4,6 Millionen Euro in eine zeitgemäße und nachhaltige Kindertagesstätte.
Spatenstich mit Matthias Bielek (Bürgermeister Dettelbach), Landrätin Tamara Bischof, Anja Reuther (Leitung Kindergarten Schwalbennest), Reinhold Jäcklein (Büro Jäcklein Architekten) sowie Jürgen Maier (Vorsitzender Kindergarten Trägerverein Bibergau-Effeldorf) und Udo Langohr (Bömmel Bau): Die ehemalige Schule zwischen Bibergau und Effeldorf wird zu einer mehrgruppigen Kindertagesstätte umgebaut.
Foto: Frank Weichhan | Spatenstich mit Matthias Bielek (Bürgermeister Dettelbach), Landrätin Tamara Bischof, Anja Reuther (Leitung Kindergarten Schwalbennest), Reinhold Jäcklein (Büro Jäcklein Architekten) sowie Jürgen Maier (Vorsitzender ...

Die Vorfreude war allen anzumerken: Zwischen Bibergau und Effeldorf ensteht etwas ganz Tolles. Eine Traum-Kindertagesstätte. Da waren sich Landrätin Tamara Bischof und Dettelbachs Bürgermeister Matthias Bielek sowie alle Spatenstich-Teilnehmer von Architekt Reinhold Jäcklein bis zur Kindergartenleitung und Dettelbachs Hochbautechnikerin Thea Graber am Montagnachmittag einig.

Der Umbau der ehemaligen Schule – die zuletzt auch als Flüchtlingsunterkunft gedient hatte – soll Maßstäbe setzen, was Nachhaltigkeit und Ökologie anbelangt. Die Investitionssumme liegt bei 4,6 Millionen Euro, wobei es Fördergelder vom Freistaat Bayern von 1,4 Millionen Euro gibt. Dafür soll "ein Haus der Zukunft“ in der ehemaligen Verbandsschule entstehen. Geplant ist beispielsweise eine eigene Stromversorgung durch eine Photovoltaikanlage. Wie groß die werden soll und ob es auch eine Bürgerbeteiligung geben wird, entscheide übrigens der Stadtrat am kommenden Montag, 26. April, in einer Sondersitzung (19 Uhr, Maintalhalle). 

Haus mit Holzfassade für bis zu vier Gruppen

Das neue Haus mit Holzfassade Haus bietet zunächst Platz für drei Gruppen, wobei die Möglichkeit besteht, bei Bedarf auf eine vierte Gruppe aufzustocken. Überhaupt können sich Eltern, Erzieherinnen und Kinder auf eine großzügige Lösung freuen: Es gibt viel Platz zum Spielen drinnen und draußen. Neben viel Licht stehen Gruppen-, Personal-, Wickel-, Schlaf- und Mehrzweckräume, Speisesaal, Küche, Büro, Lager- und Technikräume sowie ausreichend WCs zur Verfügung. Zudem sind 17 Parkplätze geplant, die ein problemloses Bringen und Holen möglich machen sollen. Der Eingang wird außerdem so gestaltet, dass er nicht direkt an den vorbeiführenden Radweg grenzt.

Landrätin Tamara Bischof sprach von einem "ganz tollen Standort" und hob die Entwicklung der Krippenplätze hervor: Habe es im Jahr 2006 gerade einmal zwölf Plätze im Landkreis gegeben, waren es 2011 dann 70 Plätze und in diesem Jahr sind es sogar 1000. Und die Zahl wird bald schon wieder steigen: In Betrieb gehen soll die Kindertagesstätte im September 2022.

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