Mainbernheim

Das Geld ist verteilt: Sportlicher Zeitplan für 16 geförderte Allianz-Projekte

Die Würfel sind gefallen für die Kleinprojekte, die in den Genuss einer Förderung des Regionalbudgets der Kommunalen Allianz Südost 7/22 fallen. Wer Geld bekommt und wer nicht.
Die Grünfläche beim Johannisbrunnenweg in Fröhstockheim will die Gemeinde Rödelsee mit der Förderung durch das Regionalbudget gestalten. 
Die Grünfläche beim Johannisbrunnenweg in Fröhstockheim will die Gemeinde Rödelsee mit der Förderung durch das Regionalbudget gestalten.  Foto: Gerhard Krämer

Die Kleinprojekte, die in den Genuss einer Förderung des Regionalbudgets der Kommunalen Allianz Südost 7/22 fallen, stehen fest. Rund 100 000 Euro stehen zum Verteilen zur Verfügung. 16 Projekte erhalten eine Förderung, zwei nicht. Eines erreichte nicht die Mindestpunktzahl, ein weiteres wurde erst nach Antragsschluss eingereicht.

Mit Hilfe des Regionalbudgets werden laut Allianzmanagerin Linda Schlereth Kleinprojekte innerhalb des Gebietes der Allianz Südost 7/22 gefördert. Dazu gehören die Städte Iphofen und Mainbernheim sowie die Gemeinden Markt Einersheim, Martinsheim, Rödelsee, Seinsheim und Willanzheim. Nicht nur Kommunen waren antragsberechtigt, sondern auch Personen oder Vereine. Die tatsächlich entstanden Nettoausgaben werden mit bis zu 80 Prozent bezuschusst, maximal jedoch mit 10 000 Euro.  

Voraussetzung für die Förderung

Selbstverständfich müssten die Projekte bestimmten Kriterien entsprechen, erklärt der für die Allianz federführende Bürgermeister Peter Kraus (Mainbernheim). In allererster Linie müssten sie der Umsetzung des Integrieren Ländlichen Entwicklungskonzepts (ILEK) dienen. Des Weiteren sind bestimmte Förderrichtlinien zu erfüllen und die Nettokosten für die Maßnahme müssen mehr als 500 und weniger als 20 000 Euro betragen.

Gefördert werden können beim Regionalbudget Maßnahmen in den Bereichen bürgerschaftliches Engagement, Freizeitangebote, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit, Angebote für Senioren oder Jugendliche, Natur oder Grundversorgung im ländlichen Raum, ergänzt Linda Schlereth.

Die Entscheidung, welches Projekt gefördert wird, traf ein Gremium noch vor den Kommunalwahlen. Ihm gehörten die jeweiligen Bürgermeister der Allianzgemeinden beziehungsweise deren Stellvertreter an sowie acht weitere Mitglieder aus den Gemeinden, wobei wegen seiner Größe der Stadt Iphofen zwei zugestanden worden waren. Es seien Vertreter von Vereinen und Organisationen gewesen, die sich freiwillig zur Mitwirkung in diesem Gremium bereiterklärt hätten, erläutert Peter Kraus.

Von den jeweils zuständigen Ratsgremien wurden Andrea Pfannes, Hansi Ruck, Thomas Bachleitner, Karin Gamm, Klaus Schilling, Peter Hirschberger, Renate Müller und Ulrich Falk in das Gremium entsandt. In der Auswahlsitzung hatte das Gremium jedoch nicht vollzählig getagt.

Wie Projekte Punkte sammeln

16 Punkte konnten laut Peter Kraus vergeben werden. Bewertet wurde zuerst die Bedeutung für die Integriere Ländliche Entwicklung. Eine geringe Bedeutung erhielt einen Punkt, eine große drei. Das Gremium betrachtete die Umsetzung des ILEK und die Zuordnung des Projekts als eines der Handlungsfelder. Auch hier konnte es bis zu drei Punkte geben. Ebenso beim Wirkungsgrad des Vorhabens. Hier bewertete das Gremium, ob das Kleinprojekt nur für den Projektort Bedeutung hat oder für das Gemeindegebiet oder für die gesamte Allianz bzw. darüber hinaus. Punkte gab es für die Nachhaltigkeit des Projekts (bis zu vier) und den Innovationsgehalt (bis zu drei).

Die maximale Punktzahl betrug somit 16 Punkte. Wobei ein Projekt im Regionalbudget förderwürdig ist, wenn es mindestens acht Punkte erreicht. Der Zeitplan für die Umsetzung der Projekte, das weiß Linda Schlereth, ist sportlich. Bis 1. Oktober muss alles geplant, umgesetzt und vor allem abgerechnet sein.

Gefördert werden: Ballfangzaun/Sportverein Nenzenheim (voraussichtliche Fördersumme: 2500 Euro), Aufbau der Öffentlichkeitsarbeit für das Tourismuskonzept "Albergo diffuso Mainbernheim"(7000 Euro), Anschaffung eines Klaviers für Chorproben/Gesangsverein Harmonie (3600), Spielgeräte für das Terrassenbad Markt Einersheim (4900), Panoramaschaukel für das Conradseck am Schwanberg/Iphofen (5500), Erweiterung Fitnessparcours Iphofen (4800), Podest mit Sitzgruppe und Ruhebank am Stöckig/Iphofen (1500), Gestaltung der Grünfläche am Johannisbrunnenweg/Rödelsee (10 000), Infrastruktur Sportgelände/Markt Einersheim (2900), Wassertank Sportplatzbewässerung/SV Hüttenheim (5100), Erneuerung des Daches und Sanierung des Außengebäudes (Umkleidekabine, Kiosk) in Martinsheim (10 000), Aufwertung der Außenanlage der Grundschule Willanzheim mit Spielgeräten (3600), Sanierung des Parkplatzes am Sportheim/Sportplatz Martinsheim mit Verbesserung der Sicherheit und Gestaltung (10 000), Vereinslagerhalle/Weinbauverein Seinsheim (10 000), Ertüchtigung des öffentlichen Spielplatzes in Herrnsheim/Willanzheim (10 000), Investition in einen Warenautomat zur Direktvermarktung/OM-Weigand GbR (8000).

Weitere Artikel

Schlagworte

  • Mainbernheim
  • Gerhard Krämer
  • Grundschule Willanzheim
  • Grundversorgung
  • Infrastruktur
  • Kinder und Jugendliche
  • Kommunalwahlen
  • Ländliche Entwicklung
  • Peter Kraus
  • Renate Müller
  • Sanierung und Renovierung
  • Senioren
  • Spielgeräte
  • Städte
  • Öffentlichkeit
Lädt

Schlagwort zu
„Meine Themen“

hinzufügen

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
0 0
Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!