Kitzingen

Stadtrat: Wo investiert Kitzingen in der Krise?

Die Corona-Pandemie zwingt auch die Große Kreisstadt zu kleineren Sprüngen. Die SPD will nun wissen, welche Projekte noch finanzierbar sind. Nur eines der Themen im Stadtrat.
Wie viel Geld kann die Stadt Kitzingen in nächster Zeit angesichts drastisch sinkender Einnahmen ausgeben? Die SPD verlangt darüber Auskunft von der Verwaltung.
Wie viel Geld kann die Stadt Kitzingen in nächster Zeit angesichts drastisch sinkender Einnahmen ausgeben? Die SPD verlangt darüber Auskunft von der Verwaltung. Foto: Armin Weigel

Die Corona-Krise trifft auch die Kommunen hart. Gewerbesteuern brechen weg, Projekte geraten ins Wanken. Vor diesem Hintergrund fordert die SPD im Kitzinger Stadtrat nun eine Liste der dringendsten Projekte samt dazugehöriger Finanzplanung. Über den vom Fraktionsvorsitzenden Manfred Paul formulierten Eilantrag soll der Stadtrat in der Sitzung an diesem Donnerstag (18.30 Uhr, Alte Synagoge) abstimmen. „Wir sehen im verabschiedeten Haushalt 2020 noch Möglichkeiten, Projekte sowohl zeitlich zu verschieben als auch einzelne Projekte neu zu priorisieren“, schreibt Paul.

Auch über einen Antrag der Grünen soll der Stadtrat entscheiden. Fraktionsvorsitzende Andrea Schmidt will dabei erreichen, dass mindestens die Hälfte der stadteigenen Grünflächen in Blühwiesen umgewandelt wird. Den Kommunen, so schreibt Schmidt, komme bei der Umsetzung des Volksbegehrens zum Artenschutz eine Vorbildfunktion zu. Das habe auch der Bayerische Landtag festgestellt. Der Pflegeaufwand für diese Blühwiesen sei deutlich geringer als bei herkömmlichen Flächen, denn sie seien nur noch einmal jährlich zu mähen und müssten nicht bewässert werden.

Der Stadtrat legt in seiner Sitzung auch die Dienstaufwandsentschädigung für Oberbürgermeister Stefan Güntner und seine beiden Stellvertreter fest und befasst sich mit der Installierung einer Naturgruppe am Kindergarten in der Alemannenstraße. Dabei würden bis zu 14 neue Betreuungsplätze für Kinder ab drei Jahren geschaffen. Sie sollen auf einem 600 Quadratmeter großen Grundstück jenseits des Repperndorfer Mühlbaches untergebracht werden, heißt es in einer Vorlage der Verwaltung. Bei schlechtem Wetter könnten sich die Kinder in einen Bauwagen zurückziehen.

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