Wiesentheid

Ungebrochene Nachfrage von Häuslesbauern

Bald hat die Baggerschaufel wieder Arbeit: Im Gebiet Weihersbrunnen in Wiesentheid sollen 21 neue Bauplätze entstehen.
Foto: Andreas Stöckinger | Bald hat die Baggerschaufel wieder Arbeit: Im Gebiet Weihersbrunnen in Wiesentheid sollen 21 neue Bauplätze entstehen.

Die Nachfrage nach Bauland ist in Wiesentheid nach wie vor ungebrochen. In der Sitzung des Gemeinderats am heutigen Donnerstag wird die Verwaltung deswegen den nächsten Schritt zur weiteren Erschließung von zunächst einmal 21 Bauplätzen im Norden Wiesentheids – im Siedlungsgebiet Weihersbrunnen – angehen. Dort steht die Erweiterung des dritten Teilabschnitts an, der sich in Richtung der Straße nach Prichsenstadt erstrecken wird.

Von diesen 21 Plätzen sind laut Bürgermeister Knaier bereits zehn von Bauinteressenten reserviert, die darauf warten, mit dem Hausbau anzufangen. Das dürfte wahrscheinlich im Frühjahr 2016 möglich sein. Denn nachdem nun die Stellungnahmen der Behörden zum Bebauungsplan vorliegen, rechnet Bürgermeister Werner Knaier damit, dass der Plan etwa im Oktober alle Hürden genommen hat. Danach könnte die Erschließung beginnen.

Das neue Areal erstreckt sich nicht, wie zunächst vorgesehen, bis direkt an die Staatsstraße nach Prichsenstadt. Dort hatte es zunächst wegen des Lärmschutzes Auflagen gegeben. Um das zu umgehen, wollte die Gemeinde das Wiesentheider Ortsschild um einige Meter ortsauswärts versetzen. Das genehmigten die Behörden bislang jedoch nicht. Zudem hatte sich ein Grundbesitzer einige Zeit gesträubt, sein dortiges Ackerland an die Kommune zu verkaufen.

Keine Lösung hat Bürgermeister Knaier wegen des Baustellenverkehrs im Weihersbrunnen. Einige Anwohner hatten bereits mehrfach moniert, dass die Lkw häufig schnell durch das bestehende Wohngebiet fahren würden, was wegen dort häufig spielender Kinder gefährlich sei. Die Gemeinde ziehe zwar in Erwägung, die Zufahrt über die Betonstraße von Osten her zu verstärken. Ob dann jedoch alle Anlieferer diese Strecke nutzen, das könne er, so Knaier, den Firmen nur nahe legen. Dazu zwingen könne er sie nicht.

Knaier beobachtet die Nachfrage nach Wohnungen in seiner Gemeinde mit Wohlwollen. In privater Hand seien zwar noch einige Bauplätze, die Gemeinde besitze momentan jedoch keine mehr. Zudem gingen auch die zum Verkauf stehenden Anwesen im Ortsbereich gut. „Wir haben aktuell kaum Leerstand.“

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