Volkach

MP+Volkacher Foltermord: Lebenslänglich soll für den Täter nicht lebenslänglich sein

2006 geschah in Volkach ein brutaler Mord. 16 Jahre seiner Strafe hat der Täter verbüßt. Sein Anwalt will ihn nun in Freiheit sehen. Doch das wird noch Jahre dauern.
Die ehemaligen Hauptkommissare Karl Erhard (links) und Gerd Seidler rekonstruieren in Volkach noch einmal den grausamen Mord, der sich in der Stadt 2006 zugetragen hat.
Foto: Hanns Strecker | Die ehemaligen Hauptkommissare Karl Erhard (links) und Gerd Seidler rekonstruieren in Volkach noch einmal den grausamen Mord, der sich in der Stadt 2006 zugetragen hat.

Viele Volkacherinnen und Volkacher erinnern sich noch genau, obwohl der Fall lange zurückliegt: Im April 2006 erschüttert ein bestialischer Mord an einer 74-jährigen Rentnerin ihre Stadt, den idyllischen Weinort, in dem die Welt noch in Ordnung zu sein scheint. "Die Stadt war wie in einer Schockstarre", sagt der damalige Bürgermeister Peter Kornell. Er kannte die Rentnerin und beschreibt sie als "gesellige Person, die man oft in einem Weinlokal neben dem Rathaus antreffen konnte".Doch plötzlich ist sie tot – gefoltert, ermordet und zerstückelt in ihrem eigenen Haus.

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