Volkach

Volkacher Freibad: Sanierung gefährdet Finanzhilfen nicht

Stadträtin Dusolt hat es schriftlich: Sollte Volkach das Freibad sanieren, kann die Stadt trotzdem Finanzhilfen vom Staat erhalten. Ob das das Bad rettet, wird sich zeigen.
Wird das marode Volkacher Freibad nochmals saniert? Die Frage ist weiterhin unklar. Das Bild vom März 2019 zeigt das Schwimmerbecken geschlossene.
Foto: Barbara Herrmann | Wird das marode Volkacher Freibad nochmals saniert? Die Frage ist weiterhin unklar. Das Bild vom März 2019 zeigt das Schwimmerbecken geschlossene.

Letztlich ist es nur eine kleine, wenngleich erfreuliche Randnotiz in der andauernden Hängepartie um die Zukunft des Volkacher Freibads: Die staatlichen Finanzspritzen – offiziell Bedarfszuweisungen genannt –, die der klamme Stadthaushalt seit mehreren Jahren erhält, sind nicht gefährdet, falls die Stadt ihr Freibad sanieren sollte und trotz der zu erwartenden Zuschüsse aus dem beantragten Förderprogramm für Freibäder wohl einen großen Batzen Geld ausgeben wird.

Diese Nachricht hat Stadtratsmitglied Ingrid Dusolt auf ihre Nachfrage bei der Regierung von Unterfranken erhalten. In dem Brief aus Würzburg, der Ende Dezember bei Dusolt einging, heißt es, Kommunen, die Stabilisierungshilfen des Staates erhalten, sollten sich zur Konsolidierung ihrer Haushalte "grundsätzlich auf Maßnahmen im Pflichtaufgabenbereich beschränken". Das bedeute jedoch nicht, dass einer Kommune jede Form von freiwilligen Aufgaben, etwa der Unterhalt eines Freibads, verboten ist.

Bürgermeister fordert zum Nachhaken auf

Die damit verbundene Furcht, möglicherweise bereits ausbezahlte und/oder genehmigte Finanzhilfen wieder zurückzahlen zu müssen, war in mehreren Stadtratssitzungen, als es um die Freibadsanierung ging, laut geworden. Bürgermeister Peter Kornell hatte etwa in der Sitzung am 4. November Stadträtin Dusolt auf deren Nachfrage geantwortet, sie solle, wenn sie es genau wissen wolle, doch selbst bei der Regierung nachfragen; er selbst zweifle jedenfalls nicht an deren bisherigen Aussagen sowie einer schriftlichen Bestätigung des Landratsamtes, wonach eine mögliche Freibadsanierung die Finanzhilfen nicht gefährde.

Dusolt ließ sich nicht zweimal bitten und fragte deshalb tags darauf schriftlich in Würzburg nach – mit besagtem Ergebnis. Und mit diesem ist sie eigenen Bekunden nach sehr zufrieden.

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