Volkach

Volkacher Freibadsanierung geht nicht von heute auf morgen

Die Zukunft des Volkacher Freibads bleibt ungewiss. Die Antwort auf eine wichtige Frage gab es schon jetzt.
Das Volkacher Freibad im Sommer 2019. Im Bild das Nichtschimmerbecken, im Hintergrund ist das umzäunte Schwimmerbecken zu sehen.
Foto: Barbara Herrmann | Das Volkacher Freibad im Sommer 2019. Im Bild das Nichtschimmerbecken, im Hintergrund ist das umzäunte Schwimmerbecken zu sehen.

Nach der Freibadsaison ist vor der Freibadsaison: In Volkach bleibt das Thema Freibad und dessen Sanierung ein Dauerbrenner. Nach wie vor ist unklar, ob und mit welchem Aufwand das Bad fit gemacht werden könnte für die Zukunft. In der vergangenen Woche waren nun Experten zu Gast, die einen unabhängigen Blick auf die Schäden werfen sollten. Nach dem Ergebnis dieses Termins fragte Ingrid Dusolt (fraktionslos) am Montagabend in der Sitzung des Volkacher Stadtrates. 

Bauamtsleiterin Ulla Gistel-Gareiß rechnet Mitte November damit. Die geplante Bürgerversammlung soll erst hinterher stattfinden, versicherte Volkachs Bürgermeister Peter Kornell (FW). Er erteilte einer schnellen Sanierung des Schwimmerbeckens allerdings eine klare Absage. Die Regierung von Unterfranken habe während eines Termins eindeutig gesagt, dass es ohne Planung keine Förderung gebe. Es mache darum keinen Sinn, "nur das Schwimmerbecken zu machen".

Stabilisierungshilfe ist nicht gefährdet

Er widersprach damit deutlich Behauptungen eines Mitglieds des Fördervereins Volkacher Bäder, der in einem Rundschreiben den Eindruck erwecke, das Schwimmerbecken könne mit 140 000 Euro saniert werden. Anzumerken war dabei nicht nur dem Bürgermeister nach wie vor der Ärger über das am Freibad aufgehängte Plakat, das eine Eröffnung des Schwimmerbeckens für 2020 versprochen hatte.

Einen wichtigen Punkt sprach später zudem Bürger Karl Baur an. "Was ist mit der Stabilisierungshilfe in Bezug auf das Freibad?" Er habe Sorge, dass diese staatliche Unterstützung für klamme Kommunen zurückgezahlt werden müsse, wenn für das Freibad als freiwillige Leistung der Stadt neue Schulden gemacht werden. Kornells Antwort: "Wir gehen davon aus, dass die Stabilisierungshilfe durch die Freibadsanierung nicht gefährdet wäre." Doch dieser Verweis auf ein Gespräch mit der Regierung von Unterfranken genügte Baur nicht. Erst als Kornell versicherte, diese Bstätigung "schriftlich vom Landratsamt" zu haben, war Baur zufrieden.

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