Biebelried

Von Umgestaltungen und Hirngespinsten des Bürgermeisters

In der Gemeinde Biebelried wird eifrig gebaut, neue Baugebiete ausgewiesen. Kein Wunder, dass sich Bürgermeister Roland Hoh Gedanken um den Platz im Kindergarten macht.
Die Umgestaltung der Würzburger Straße in Biebelried wird eines der größeren Projekte für Bürgermeister Roland Hoh werden.
Foto: Gerhard Krämer | Die Umgestaltung der Würzburger Straße in Biebelried wird eines der größeren Projekte für Bürgermeister Roland Hoh werden.

Etliche Baustellen muss Biebelrieds Bürgermeister Roland Hoh betreuen. Da sind zum einen die neuen Baugebiete, zum anderen steht die Umgestaltung der Würzburger Straße, der früheren Bundesstraße 8, bevor.

Roland Hoh, der seine zweite Amtsperiode vor sich hat, kann nun viele begonnene Projekte weiterführen und zu einem Ende bringen. Sieben von zwölf Ratsmitgliedern sind allerdings Neulinge im Gremium. Hier muss er dafür sorgen, dass alle möglichst rasch auf den gleichen Wissensstand kommen.

Die Würzburger Straße ist für eine normale Ortsdurchfahrt viel zu breit. Die Umgestaltung hat den Gemeinderat schon oft beschäftigt und wird es noch weiterhin tun. Danach wird die einstige Hauptdurchfahrtsstraße durch Biebelried ein anderes Gesicht haben. Die Bushaltestellen werden verlegt, Grünstreifen lockern das Bild auf. Auch die Kreuzigungsgruppe wird mit in das Sanierungspaket einbezogen. Dann wartet noch die Umgestaltung der Hauptstraße.

Bauplätze sind begehrt

Da Biebelried mit seiner günstigen Lage zur Bundesstraße 8 und zwei Autobahnen ein attraktiver Wohnort im Landkreis, aber auch im Einzugsbereich von Würzburg, ist, sind Bauplätze sehr begehrt. Das Baugebiet Pförtlein in Kaltensondheim ist erschlossen, jetzt soll der Bebauungsplan "Mainstockheimer Weg 3" in Biebelried folgen. Auch mit der Aufstellung des Bebauungsplans "Schelmsgraben" in Biebelried direkt an der Würzburger Straße will die Gemeinde laut Bürgermeister Roland Hoh "dem dringenden Bedürfnis nach Wohnbauplätzen nachkommen". In Westheim soll ein Baugebiet mit fünf Grundstücken entstehen.

Fünf Bauplätze sollen hier in Westheim entstehen. Bei Bedarf hat Bürgermeister Roland Hoh auch noch weitere Flächen im Blick.
Foto: Gerhard Krämer | Fünf Bauplätze sollen hier in Westheim entstehen. Bei Bedarf hat Bürgermeister Roland Hoh auch noch weitere Flächen im Blick.

Ein neues Baugebiet in Kaltensondheim, zwei neue in Biebelried, eines in Westheim. Da darf ein Bürgermeister schon einmal nachdenken über den Platz im Kindergarten. Eine Erweiterung des bestehenden in Westheim scheitert laut Hoh am Grundstück. In der Nähe des neuen Baugebiets Mainstockheimer Weg könnte sich der Bürgermeister einen zweiten Kindergartenstandort vorstellen. "Aber das sind meine Hirngespinste", fügt er rasch hinzu.

Sorgen bereitet Hoh der Weg von Westheim nach Kaltensondheim. Er führt über eine Straße, deren Zustand und Verlauf besorgniserregend sind. "Frühestens 2021 kann mit einem Ausbau gerechnet werden", erklärt er.

Kopfschütteln über die Telekom

In Kaltensondheim ist der barrierefreie Zugang zum Saal im Feuerwehrgerätehaus ein Dauerthema. Die Lösung könnte ein Aufzug sein, meint Hoh – innen oder außen. In wenigen Jahren müsse wohl der Eingangsbereich neu gemacht werden. Da könnte ein Aufzug verwirklicht werden. Das wäre die teure Lösung. Eine andere Idee wäre seiner Ansicht ein Zugang über den derzeitigen Notausgang. Da könne ein Aufgang geschaffen werden, da das Nachbargrundstück zum Gerätehaus bereits der Gemeinde gehöre.

Fertig ist die Schulsanierung in Kaltensondheim. Was noch fehlt, ist der Glasfaseranschluss. "Ein Leerrohr liegt drin, das Kabel müsste nur noch eingeblasen werden", berichtet der Bürgermeister und schüttelt gleichzeitig den Kopf. Denn laut Mitteilung der Telekom geschieht dies frühestens 2021.

Für die Sanierung der Simultankirche wird demnächst die Kostenschätzung vorliegen. Die Spielplätze sind in einem ganz guten Zustand. Bei dem bei der Feuerwehr in Biebelried kommen jetzt wieder Spielgeräte hin. "Alles Stück für Stück", sagt Hoh. Denn auch der Bauhof benötigt neue Geräte. Auf jeden Fall einen fahrbaren Rasenmäher. Auch ein Schlepper steht auf der Wunschliste, die demnächst auch dem Gemeinderat vorgelegt wird.

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