Kitzingen

MP+Vor Gericht: Kitzinger hatte kinderpornografische Fotos auf dem Handy

Die Polizei hatte bei einer Hausdurchsuchung einschlägige Fotos auf dem Handy eines Mannes gefunden. Das reicht normalerweise für eine Haftstrafe. Doch in diesem Fall saß der Beschuldigte schon im Gefängnis.
Ein Fall von Kinderpornografie (Symbolbild) führte einen Kitzinger aus der Haftzelle vor Gericht.
Foto: Arne Dedert, dpa | Ein Fall von Kinderpornografie (Symbolbild) führte einen Kitzinger aus der Haftzelle vor Gericht.

Am 30. Oktober 2020 hat die Polizei bei einer Hausdurchsuchung in Kitzingen ein Handy sichergestellt. Darauf zu finden: 22 kinderpornografische Bilder, die nicht nur Nackfotos, sondern auch sexuelle Handlungen zeigten. Jetzt stand ein 42-Jähriger deshalb vor Gericht. Der Vorwurf: Verbreitung, Erwerb oder Besitz von kinderpornografischen Inhalten.Der geständige Mann kam mit einer Geldstrafe von 1000 Euro davon (100 Tagesätze zu zehn Euro). Obwohl Richterin Ingrid Johann von "einem äußerst verwerflichen und abscheulichen Inhalt" sprach, hielt sie die "heftige Geldstrafe" im konkreten Fall noch für angemessen.

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