Kitzingen

Wo der Gehweg ein Parkplatz ist

Knappe Angelegenheit: Der fehlende Gehweg in der Kaltensondheimer Straße in Kitzingen ist für Reinhard Faltermeier ein Sicherheitsrisiko. Vor allem für die Schulkinder, die hier täglich vorbei müssen, wird's eng, wenn sie an den geparkten Autos vorbei müssen und der Verkehr anrollt wie hier im gestellten Bild.
Foto: Harald Meyer | Knappe Angelegenheit: Der fehlende Gehweg in der Kaltensondheimer Straße in Kitzingen ist für Reinhard Faltermeier ein Sicherheitsrisiko.

Ein Stück weit weg von normalen Sicherheitsstandards für Fußgänger ist die Kaltensondheimer Straße zwischen dem Winterleitenweg und der Talstraße: Ein richtiger Gehweg fehlt und weil Teile der staubigen Fläche neben der Straße häufig als Parkplatz dienen, müssen Schulkinder zuweilen auf die Straße wechseln.

Diese „unhaltbare Situation“ wolle die Pro-Kitzingen Gruppe im Kitzinger Stadtrat zum Thema machen, so Ratsmitglied Franz Böhm.

Bei einem Ortstermin macht Pro–Kitzingen-Mitglied Reinhard Faltermeier auf den aus seiner Sicht insgesamt schwierigen Bereich aufmerksam: Neben dem fehlenden Gehweg, schlechten Beleuchtungsbedingungen bei Nacht sorgten auch die teilweise beengten Straßenverhältnisse für Gefährdungen.

Speziell Schüler auf dem Rad würden gerade am frühen Morgen häufig mit deutlich zu wenig Abstand überholt, wenn es in der Straße bei Gegenverkehr eng werde.

Das Problem: Die Staatsstraße ist Sache des Staatlichen Bauamts, das aber vorerst nichts an den derzeitigen Verhältnissen ändern wolle, wie Stadtrat Hans Schardt betont. Weil jahrelang nichts passiert sei, wollen die Pro-Kitzingen-Stadträte nun mit einem Antrag auf Änderung der Verhältnisse drängen. Vor allem die Gehwegfrage soll dabei thematisiert werden, wie Franz Böhm erklärt. Dafür wäre schließlich die Stadt zuständig.

Ob die aber so schnell tätig wird, ist eher unwahrscheinlich. Der Bau eines Gehwegs sei nur sinnvoll, wenn er mit der eigentlich schon länger nötigen Sanierung der Straße angepackt werde, so OB Siegfried Müller auf Anfrage. Der sieht bislang für die „viel zu schmale Straße“ aber noch nicht einmal Überlegungen am Horizont: „Mittelfristig ist nichts geplant.“

Müller erinnert aber alle daran, denen der Weg neben der Staatsstraße zu kitzlig ist, dass ab Talstraße ein schmaler Weg risikofrei Richtung Innenstadt führt.

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