Kitzingen

Wo Kitzingen in der Krise sparen will

Vieles kommt bei der Stadt gerade auf den Prüfstand, denn eins ist klar: Corona wird auch sie einiges kosten. Muss deshalb sogar der Fasching in der Florian-Geyer-Halle ausfallen?
Die Kitzinger Florian-Geyer-Halle diente in den vergangenen Jahren auch als Hochburg der Faschingsnarren. Wird sie nicht ausgebaut, sind die bunten Abende mit viel Prominenz aus Politik und Gesellschaft erst einmal Geschichte.
Foto: Daniel Peter | Die Kitzinger Florian-Geyer-Halle diente in den vergangenen Jahren auch als Hochburg der Faschingsnarren. Wird sie nicht ausgebaut, sind die bunten Abende mit viel Prominenz aus Politik und Gesellschaft erst einmal Geschichte.

Die weltweite Krise zwingt auch Kitzingen zum Sparen, so viel steht fest. Unklar ist, wie viel genau die Folgen der Pandemie die Stadt kosten wird. Die Kämmerei hat sich vorsorglich alle Zahlen angeschaut, hat erwartete Einnahmen mit geplanten Ausgaben abgeglichen und ein Potenzial von etwa fünf Millionen Euro entdeckt, das nach allem, was man bisher weiß, nicht mehr gedeckt ist und nun ein bisschen wie durch Zauberhand aus dem Haushalt 2020 verschwinden müsste. Die Frage am Donnerstagabend im Stadtrat war: Ist das schon Sparen?

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