Marktheidenfeld

170 Schüler gehen Ökumenischen Kreuzweg

Zum "Ökumenische Kreuzweg der Jugend" der Staatlichen Realschule und des Balthasar-Neumann-Gymnasiums kamen in diesem Jahr 170 Teilnehmer zusammen. Foto: Steffen Baumann

Der traditionelle "Ökumenische Kreuzweg der Jugend" der Staatlichen Realschule und des Balthasar-Neumann-Gymnasiums zog auch in diesem Schuljahr wieder viele Schüler und Lehrkräfte an. Am letzten Schultag vor den Osterferien machten sich bereits um sechs Uhr morgens etwa 170 Teilnehmer auf den Weg Richtung Kreuzberg, um gemeinsam zu beten und des Todes Jesu zu gedenken.

Vom Ausgangspunkt zwischen den beiden Schulen führte die Route über den neuen Friedhof hinauf zur Kreuzbergkapelle, vorbei am Krankenhaus und zurück zur Schule. An insgesamt acht Stationen wurde dabei der Weg für meditative Texte, Gebete und Gesänge unterbrochen.

Im Mittelpunkt des diesjährigen Kreuzwegs standen die Fotografie-Malereien des Künstlers Ben Willikens, die im Original in der Sepultur des Kiliansdoms in Würzburg zu sehen sind.

Unter dem Motto "Ans Licht" kommen in seinen Fotografien nur wenige Elemente vor. Vor allem die verschiedenen Abstufungen von Dunkelheit hin zu Helligkeit kennzeichnen die so entstehenden Räume. Diese "Räume" können auch auf unsere Seele, unsere Sorgen, Ängste und Leiden übertragen werden, heißt in einer Pressemitteilung der Schulen. Damit sei ein direkter Bezug zu Jesus und Gott möglich, heißt es weiter: Jesus gehe den Weg durch die Dunkelheit mit vielen Momenten, die den Menschen ebenfalls bekannt sind.

Zusammen mit ihren Religionslehrern bereiteten Realschüler und Gymnasiasten die einzelnen Stationen vor und suchten Anknüpfungspunkte zur Lebenswirklichkeit ihrer Mitschüler. Bewusst waren die Texte in diesem Jahr kürzer gefasst, um durch entsprechende Impulse und Fragen die Teilnehmer zum Nachdenken und still werden anzuregen.

Nach der abschließenden Station in der Aula des Gymnasiums waren alle teilnehmenden Schüler und Lehrkräfte zum gemeinsamen Frühstück in die Schulmensa eingeladen.

Um sechs Uhr morgens machten sich Schüler und Lehrer auf den Weg. Foto: Steffen Baumann

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