Lohr

18. Honky-Tonk in Lohr: Party machen, abrocken oder zuhören

Am 28. März ist wieder die Nacht der Nächte für Musikliebhaber: Lesen Sie hier, wer diesmal wann und wo spielt sowie wie man vergünstigt an Eintrittsbändchen kommt. 
Honky-Tonk-Festival Lohr 2019 - Die Partyband Livin' 4 the Moment zog jede Menge Publikum in die Alte Turnhalle Foto: Ernst Huber

Am 28. März locken wieder einmal Bands und Solisten unterschiedlichster Genres nach Lohr: Bei der 18. Auflage des Honky-Tonk-Festivals sind sie zu Gast in elf Lokalen der Innenstadt sowie (kostenlos) im Jugendzentrum. Die "einzigartige Atmosphäre" dieses Export-Schlagers der Schweinfurter "Blues Agency " entsteht laut Ausrichter "vor allem durch exzellente Livemusiker und das gemischte Publikum".

Fünf Stunden Musik auf zwölf Bühnen

Auch in diesem Jahr spielen Künstler von 20 bis 1 Uhr auf zwölf Bühnen. Lediglich im Jugendzentrum geht's nur bis Mitternacht. Mit dabei sind alte Bekannte wie Livin' 4 the Moment, die schon mehrfach die Alte Turnhalle füllte, oder Mad Bob, der in der Pizzeria Bruschetta diesmal mit Elke Neugebauer aufwartet.  

Diesmal im Pfarrheim: die Monkeyman Band.  Foto: Wolfgang Dehm

Etablierte Bands aus der Gegend wie Shock Out aus Frammersbach sowie Slingshot und die Country Potatoes aus Lohr sind ebenso dabei wie Neulinge etwa aus Stuttgart (das Ruby Cifuente Trio) oder Euerbach (G-Rex). Mainrocker Michael Kunkel als Solist oder das Jets-Duo aus Hausen sind in kleineren Kneipen zu finden, die Monkeyman Band dürfte das Pfarrheim füllen.

Das Jugendzentrum lockt mit Difficult Case, einer fünfköpfigen Nachwuchsband aus Main-Spessart, die ihr Genre als "Crossover" bezeichnet: Sie covert Songs von Bon Jovi über die Foo Fighters bis zu Sunrise Avenue.

Shock Out, eine Band aus Frammersbach, ist wiederum zu Gast im Restaurant Gautam im ehemaligen Stadtbahnhof  Foto: Ernst Huber

Wie man an die Eintrittsbändchen kommt

Der Eintritt im Jugendzentrum ist frei. In alle anderen Konzertstätten kommt man mit einem Eintrittsbändchen. Ein solches kostet zwischen acht und 17 Euro – je nachdem, wann man es kauft, wie alt man ist und ob man Mitglied des Sponsors Raiffeisenbank ist oder nicht. 

  • Ab 17. Februar gibt es 250 vergünstigte Early-Bird-Bändchen für 12 Euro – jedoch nur solange der Vorrat reicht. Raiffeisenbank-Mitglieder bekommen sie für 10 Euro. Ausgegeben werden sie ausschließlich in der Raiffeisenbank-Geschäftsstelle in Lohr, Hauptstr. 17, und online unter www.binlivedabei.de.
  • Ab 29. Februar läuft der offizielle Vorverkauf. Bändchen für dann 14 Euro gibt es in den Cafés Bernhard und Mann, im Restaurant Gautam, in den Geschäftsstellen der Raiffeisenbank (Lohr, Rechtenbacher Str. 11 und Hauptstr. 17; Frammersbach, Lohrer Str. 2-4; Gemünden, Scherenbergstr. 1a; Marktheidenfeld, Bronnbacher Str. 18; Karlstadt, Alte Bahnhofstr. 36) sowie online unter www.binlivedabei.de. Wiederum gilt: Mitglieder der Raiffeisenbank zahlen zwei Euro weniger. 
  • Jugendliche unter 18 Jahren kostet ein Bändchen nur acht Euro – allerdings nur an der Abendkasse gegen Vorlage des Ausweises.
  • Neu ist das Cliquenticket: Wer mindestens vier, höchstens aber zehn Bändchen gleichzeitig erwirbt, bekommt das Ticket für jeweils 12 Euro. Auch diese Aktion ist auf 250 Stück limitiert.
  • Letzte Vorverkaufschance ist am Veranstaltungssamstag in der Geschäftsstelle der Raiffeisenbank in Lohr (Hauptstr. 17) zwischen 10 und 14 Uhr.
  • An der Abendkasse kosten Bändchen dann 17 Euro.

Zahlen und ein Blick zurück

Das erste Honky-Tonk-Festival fand 1993 in Schweinfurt statt. Vom Erfolg der Premiere inspiriert, exportierte die Blues Agency das Konzept in viele deutsche Städte und auch in die Schweiz. Premiere in Lohr war im Jahr 2003 mit 4000 Besuchern. Diese Rekordzahl wurde nur 2007 ein zweites Mal erreicht. Meist pendelte sie zwischen 2000 und 3000, nur zweimal sackte sie knapp unter 2000 ab.

Lohr hat sich – neben Schweinfurt und Würzburg – als einzige unterfränkische Honky-Tonk-Stadt etabliert. Das Honky-Tonk in Haßfurt mit sechs Locations feierte erst vor zwei Jahren Premiere, hat aber auch bei der zweiten Auflage im September noch keine vierstellige Besucherzahl erreicht.  Beim 20. Würzburger Honky Tonk einen Monat später wurden in 22 Locations 4300 Musikliebhaber gezählt. In Bad Kissingen war 2011 nach fünf Auflagen Schluss. "Das Interesse der Gastronomen war zu gering", hieß es damals. 

Alle Bands und Bühnen
Restaurant Gautam, Ignatius-Taschner-Str. 5: Shock Out – die Band aus Frammersbach tummelt sich im Spektrum von AC/DC über Green Day und Pink bis hin zu den härtesten Gitarrenriffs von Rammstein und Metallica.
Weinhaus Mehling, Hauptstr.30: Country Potatoes – Georg Fath aus Lohr und seine Mitstreiter präsentieren Country-Musik auf eine andere Art. 
Pfarrsaal, St. Michael, Kleine Kirchgasse 2: Monkeyman Band – groovige Partymusik zum Tanzen mit Marcus Schniedermeier als charismatischem Frontman und dem Lohrer Schlagzeuger Peter Wirth.
Stadt-Café Bistro, Hauptstr. 48: The Honkytones aus Würzburg stehen für Rock'n' Roll mit Songs aus den 1950er und 1960er Jahren.
Alte Turnhalle, Gärtnerstr. 2: Livin' 4 the moment – die achtköpfige Cover-Band aus dem Landkreis Main-Spessart spielt Partymusik aus den 1970er, 1980er und 1990er Jahren sowie aktuelle Charthits.
Dani Cafébar, Hauptstr. 40: Der Mainrocker Michael Kunkel aus Lohr lädt ein zu einer musikalischen Reise in verschiedene Jahrzehnte der Musikgeschichte.
Kafé Klinker, Jahnstr. 8: Das Jets Duo ist etwas für Freunde von guter, handgemachter Livemusik.
La Bruschetta, Turmstraße 8: Zu Gast sind der Pianist Mad Bob und die Sängerin Elke Neugebauer aus Schweinfurt.
Café Mann, Vorstadtstraße 1: Ruby Cifuente Trio – der Ecuadorianer aus Stuttgart und seine Begleiter stehen für pulsierende Rhythmen mit lateinamerikanischem Lebensgefühl – von Salsa bis Merengue.
Novo-Bar, Vorstadtstraße 3: G-Rex – George Pavicic aus Euerbach präsentiert rockige Songs mit besonderer Note: Gitarre und Gesang pur.
Café Bernhard, Jahnstr. 5: Slingshot aus Lohr spielt Hardrock aus den letzten sechs Jahrzehnten.
Jugendzentrum in der Begegnungsstätte der Arbeiterwohlfahrt Lohr, Franz-Wilhelm-Schäfer Weg 1: Difficult Case – die Nachwuchs-Rockcoverband spielt nur von 20–23 Uhr. Zwölf- bis 14-Jährige dürfen bis 22 Uhr bleiben, ältere bis Mitternacht. Eintritt auch ohne Bändchen.

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