MITTELSINN

1800 Besucher kamen zum Seefest

Als ideales Festareal für das Seefest der Sommerweihnacht erwies sich der idyllische Mittelsinner Ausee. Foto: Jürgen Gabel

Der junge Verein „Christbaumdorf Mittelsinn“ ist auch außerhalb der Adventszeit erfolgreich: Die Sommerweihnacht an den Auseen am Wochenende kam gut an, erklärte der Vereinsvorsitzende Uwe Klug.

„Durch den verregneten Samstag lernten wir auch mit Nackenschlägen umzugehen, die nun mal bei Open-Air-Veranstaltungen möglich sind“, erklärte der zufriedene Vereinschef Uwe Klug beim Bilanzgespräch des Seefestes. Mehr als 100 unentgeltlich arbeitende Helfer vor, während und nach der Veranstaltung sprechen eine deutliche Sprache. „Ich bin stolz auf den wieder entfachten Gemeinschaftssinn.“

Der größte der drei Auseen als Festareal erwies sich als Glücksgriff. Das Ambiente in einer noch intakten Kulturlandschaft sei unbezahlbar. Die 25 Stände des Bauern- und Dekomarkts sowie Buden und Zelte der Anbieter mit kulinarischen Angeboten um den See trafen genau den Geschmack der Besucher, meinte Klug. Trotz des Regens kamen am Samstag rund 300 Gäste. Der wenigstens trockene Sonntag brachte über 1500 Besucher, schätzt Klug.

Erlös für Christbaummarkt

Den Erlös wird das „Christbaumdorf“ zuerst einmal der Vereinskasse anvertrauen, zumal aus den beiden Adventsmarktwochenenden keine Einnahmen erzielt werden. Das Geld soll für eine optische Aufwertung dieser Märkte, die in diesem Jahr am zweiten und dritten Adventswochenende stattfinden, mit Werbeschildern, Lichterketten, Bannern und Flyern eingesetzt werden.

„Wir möchten neben den Adventsmärkten auch im Sommer auf uns aufmerksam machen“, hatte der Verein laut Klug festgestellt. Der Vorstand war von dieser Idee begeistert und schon begannen die Planungen und Vorbereitungen. Unter der Regie des technischen Leiters Helmut Roth packten bereits Wochen vorher viele mit an, mähten, mulchten, fällten Bäume und baggerten. Andere zimmerten Brücken oder das Floß, die Attraktion des Seefestes. 20 000 Flyer mussten im Umkreis von 100 Kilometern von Würzburg über Fulda, Kitzingen und Schweinfurt verteilt werden.

Da sich herausstellte, dass möglicherweise das Festareal rund um den See nicht ausreichend sein könnte, ließ Gerhard Sachs (Biemüller) seine Kuhherde von der benachbarten Wiese umziehen. Dort kamen die Zelte der Kaffeebar unter. Mittelsinner und Frauen der Umgebung buken über 70 Kuchen und Torten und spendeten diese dem Verein. Vorsitzender Klug dankt allen Helfern für die tatkräftige Mitarbeit. Er will im Sommer 2018 wieder ein Seefest mit neuen Ideen aufziehen.

Schon jetzt weist Klug auf die am 11. November in Mittelsinn stattfindende bundesweite Saisoneröffnung der Weihnachtsbaum- und Schnittgrünerzeuger hin, deren Schirmherr der bayerische Justizminister Dr. Winfried Bausback sein wird. Seit Jahren unterstützen die deutschen Christbaumerzeuger die SOS-Kinderdörfer mit einer Spende von einem Euro für jeden mit Spendenticket versehenen verkauften Baum, erläutert Klug. Bisher kamen rund 60 000 Euro zusammen.

Für dieses Jahr plant Großbäcker Georg Heberer, Chef der Wiener Feinbäckerei (Mühlheim/Main) und Mitglied im Mittelsinner Verein „Christbaumdorf“, eine besondere Aktion: Er wird zwei Varianten von Lebkuchen in Christbaumform produzieren und ab 1. November in seinen über 300 bundesweit angesiedelten Filialen verkaufen. Zehn Cent je verkauftem Backwerk geht an SOS-Kinderdorf, freute sich Klug.

Aussteller gesucht

Für die künftigen Veranstaltungen sucht der Verein Aussteller von Kunsthandwerk und -gewerbe. Alle Ortsvereine sind eingeladen, bei den Adventsmärkten oder der Sommerweihnacht mitzumachen. So seien beispielsweise Ideen für leckere, auch vegetarische Gerichte gefragt.

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