Marktheidenfeld

24 000 Euro für soziale Projekte

Über die Spende freuen sich: Gundula Olschok (Jugendförderkreis Main-Spessart), Petra Götz, Heribert Zeller (Hospizverein Main-Spessart), Daniela Heidenfelder, Beatrice Gottier (Waldkindergarten), Britta Richl (Frauenhaus), Cathy Gebhardt (Lions-Club Marktheidenfeld), Karin Lipinski (Werke statt Worte), Sibylle Herrmann (St. Kilian-Schule), Marlies Grollmann und Armin Grein (Lebenshilfe Marktheidenfeld). Foto: Gerhard Schmitt

Passend zum sommerlichen Wetter gab es bei der Spendenübergabe des Lions-Club Marktheidenfeld-Laurentius nur strahlende Gesichter, als zahlreiche Mitglieder des Clubs und die Vertreter der bedachten Vereine in der St. Kilian-Schule in Marktheidenfeld zusammen kamen und bei einem Rundgang unter Leitung von Sibylle Herrmann die Räume betrachten durften.

Die Präsidentin des Lions-Clubs, Cathy Gebhardt, informierte, dass in den zehn Jahren seit Bestehen des Clubs rund 139 550 Euro gesammelt wurden und damit viele ehrenamtliche Projekte unterstützt werden konnten. Im vergangenen Jahr kamen so rund 24 000 Euro durch Aktionen wie den Verkauf des Adventskalenders oder Beteiligungen an Mai-, Weihnachts- und Flohmärkten zusammen. Gebhardt freute sich, den Erlös für soziale Zwecke an die Vereine weitergeben zu können.

Folgende Einrichtungen und Vereine erhielten eine Spende:

5000 Euro gehen an den Verein "Werke statt Worte" aus Schweinfurt, vertreten durch Karin Lipinski aus Hafenlohr. Der Verein sammelt verschiedene Güter und bringt diese seit 24 Jahren in die ärmsten Regionen nach Osteuropa.

3000 Euro erhielt Britta Richl, Leiterin des Frauenhauses der Arbeiterwohlfahrt in Würzburg. Es bietet gewaltbetroffenen Frauen Schutz und Hilfe in Notsituationen. Mit dem Geld sollen zusätzliche Betreuungsstunden finanziert werden.

Über 3000 Euro freuten sich Daniela Heidenfelder und Beatrice Gottier vom Waldkindergarten, in dem die Kinder seit 18 Jahren das Leben in der Natur und den Respekt vor der Natur lernen. Die Spende wird für den bevorstehenden Umzug des Kindergartens auf den Kreuzberg verwendet.

Der Hospizverein Main-Spessart, vertreten durch den Vorsitzenden Heribert Zeller und die Koordinatorin Petra Götz, erhielt 3000 Euro für die landkreisweite Begleitung Sterbender durch die ehrenamtlichen Hospizhelfer. Mit dem Geld können neue Hospizhelfer geschult werden.

1000 Euro nahmen Vorsitzender Armin Grein und Geschäftsführerin Marlies Grollmann für die Lebenshilfe entgegen, die seit 50 Jahren einen wichtigen Beitrag zur Erziehung zur Selbständigkeit für Menschen mit Handicap leistet. Der Betrag fließt in die Finanzierung eines Wohngebäudes für Menschen mit Behinderung, deren Eltern aus Altersgründen die häusliche Betreuung nicht mehr leisten können.

Ebenfalls 1000 Euro erhielt der Jugendförderkreis Main-Spessart, der sich im Landkreis um Kinder und Jugendliche aus sozial schwachen Familien kümmert. Vorsitzende Gundula Olschok will die Spende für Notfälle verwenden.

Weitere 6000 Euro spendete der Club an verschiedene weitere Projekte und Initiativen.

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