Marktheidenfeld

Ab kommender Woche: Marktheidenfeld bekommt Corona-Teststelle

Zur Bekämpfung des Virus hat der Landkreis die "Führungsgruppe Katastrophenschutz" beauftragt. Die sucht außerdem nach dem Standort für ein zusätzliches Notkrankenhaus.
In Düsseldorf gibt es bereits eine Corona-Teststelle. Wie die in Marktheidenfeld aussehen wird, ist noch nicht bekannt. Foto: Ingo Lammer

Ab kommender Woche sollen in Marktheidenfeld Personen auf das Corona-Virus getestet werden, um zusätzliche Kapazitäten zu schaffen. Das geht aus einer Pressemitteilung des Landratsamtes hervor. Eigentlich fällt die Aufgabe der Probenahme der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern zu, deren zentrale Rufnummer 116117 aber der Nachfrage nicht gewachsen zu sein scheint, so das Landratsamt weiter.

In der Teststelle in Marktheidenfeld werden nur diejenigen getestet, die zuvor vom Gesundheitsamt dazu aufgefordert wurden und einen entsprechenden Berechtigungsnachweis besitzen. Auch ein möglicher Standort für ein zusätzliches Notkrankenhaus wird aktuell gesucht. Dieses wird geplant, um im Bedarfsfall leichtere Krankheitsfälle aufnehmen zu können, die nicht zwingend im Klinikum Main-Spessart behandelt werden müssen.

So arbeitet die Main-Spessarter Führungsgruppe Katastrophenschutz

Seit der bayerische Ministerpräsident Markus Söder am Montag vergangener Woche den Katastrophenfall für Bayern erklärt hat, ist auch die Führungsgruppe Katastrophenschutz (kurz FüGK) des Landratsamtes Main-Spessart im Einsatz. Die Gruppe besteht aus Mitarbeitern der Kreisverwaltungsbehörde, die in ihrem Berufsalltag mit ganz unterschiedlichen Aufgaben betreut sind: Sie kommen unter anderem aus dem Ordnungsamt, dem Gesundheits- und Gewerberecht, dem Personalwesen, dem Sozialamt und der Pressearbeit.

Die Mitarbeiter, die im Katastrophenfall zum Einsatz kommen, werden regelmäßig für diese Aufgaben über das Jahr hinweg geschult und sind somit auf die Anforderungen vorbereitet. Die Führungsgruppe leitet den (Katastrophen-)Einsatz und stellt dabei sicher, dass alle Maßnahmen aufeinander abgestimmt sind. „Zurzeit kommen wir zweimal täglich zur Lagebesprechung zusammen, damit alle Mitarbeiter auf dem aktuellen Stand sind und Aufgaben verteilt werden können.“, erklärt Florian Kreiselmeier, Leiter der FüGK. Während der eine Mitarbeiter beauftragt wird, sich um die Verteilung der angelieferten Schutzmasken an die Hilfsdienste im Landkreis zu kümmern, sind andere mit der personellen Besetzung des Bürgertelefons beschäftigt und wiederum andere organisieren derweil den Aufbau der Teststrecke in Marktheidenfeld. 

Neben der Lagebesprechung stehen die Mitglieder auch über ein spezielles Onlineprogramm ständig in Kontakt und tauschen sich hier auch mit den übergeordneten Stellen an der Regierung sowie den Einsatzkräften vor Ort aus. Zu tun gibt es jede Menge: „Wir wollen uns bestmöglich auf die anstehenden Herausforderungen vorbereiten und alles in unserer Macht Stehende tun, um die Menschen in unserem Landkreis vor einer Ansteckung zu schützen.“, unterstreicht Landrat Thomas Schiebel.

Rückblick

  1. Bad Kissingen: Zahl der Corona-Infizierten steigt weiter
  2. Maßbach: Warum das Schlosstheater am Geduldsfaden hängt
  3. 47 Menschen im Main-Tauber-Kreis haben Coronavirus überstanden
  4. MSP-Schüler: Wie Lehrer mit Online-Unterricht den Bammel vorm Abi nehmen
  5. Haßbergkreis: Zahl der Corona-Fälle erhöht sich auf 78
  6. Strafanzeige: Corona-Teststrecke in Schweinfurt war frei zugänglich
  7. Corona-Krise: Getränkehändler fordern zu Pfandrückgabe auf
  8. Warum Stadtbusse trotz Corona-Krise uneingeschränkt fahren
  9. Rhön-Grabfeld: Nun 47 mit dem Coronavirus infizierte Personen
  10. Nach EM-Verlegung: Morgenmagazin kommt  2021 live aus Veitshöchheim
  11. Corona: Zimmereien sollen Asbest-Schutzanzüge spenden
  12. Betriebe in der Corona-Krise: Versicherungen spielen auf Zeit
  13. Corona-Hilfen: Mit diesen Paketen will Bayern die Wirtschaft retten
  14. Corona-Ausbruch jetzt auch im Pflegeheim Werneck
  15. Corona-Ticker: Die aktuelle Lage in Main-Spessart
  16. Wie läuft Ostern dieses Jahr wegen Corona ab?
  17. Verbot von Straßenverkauf: Fränkische Gärtnereien in Existenznot
  18. Rhön-Grabfeld: Landkreis in Sachen Corona "gut aufgestellt"
  19. Anleitung: So können Sie sich eine Gesichtsmaske selber basteln
  20. Corona: Reha-Abteilung am Rhön-Klinikum steht unter Quarantäne
  21. Polizei verteilt Anzeigen an der Waschstraße
  22. Traum von der Weltreise geplatzt: Endstation Honduras
  23. Wenn wegen der Corona der Zug nicht mehr fährt
  24. Coronavirus: Kreuzfahrt-Gottesdienst vor leeren Rängen
  25. Ausgangsbeschränkung: Was bei schönem Wetter erlaubt ist
  26. Vill'sche Altenstiftung: Die Corona-Krise als Chance sehen
  27. Coronavirus: Kinder malen für Seniorenzentrum in Estenfeld
  28. Geschlossener Kindergarten: Briefe für Kinder und Eltern
  29. Frisörin rät: Finger weg von der Schere
  30. 34 neue Corona-Fälle im Main-Tauber-Kreis am Mittwoch
  31. Podcast "Freilich Würzburg": Tipps für Unternehmer und Briefe ins Altenheim
  32. Kurzarbeit wegen Corona: Zahlen in Mainfranken explodieren
  33. Landratsamt Haßberge ergreift neue Maßnahmen gegen Corona
  34. Neuer Newsletter: Coronavirus-Update aus Unterfranken
  35. Nach Coronafall: Fresenius produziert in Schweinfurt wieder
  36. Statt Designermode: Königsberger Firma fertigt Gesichtsmasken
  37. Üben, Lernen, Orga: Enrico Calesso, Dirigent im Homeoffice
  38. Jetzt 46 Corona-Infizierte in Rhön-Grabfeld
  39. Corona: In Würzburg dürfen nur noch fest zugewiesene Ärzte in Heime
  40. Corona-Darlehen: Wer trägt die Schuld an zu viel Bürokratie?
  41. Kommentar: Die Politik muss "Fünfe gerade sein lassen"
  42. Wir über uns: Corona löst eine Welle der Dankbarkeit aus
  43. Gesichtsmaske in Eigenproduktion: Vorsicht vor Abmahnungen
  44. Rhöner Industrie: Mundschutz wird Management-Thema
  45. Gambia, Corona und der Traum einer jungen Würzburgerin
  46. Marktheidenfeld: So läuft es in der neuen Drive-In-Teststelle
  47. Warum kaum noch Schiffe auf dem Main unterwegs waren
  48. MSP: Wie und wo Handwerker während Corona noch arbeiten dürfen
  49. Arbeiten im Wald während Corona
  50. Main-Spessart: Aktuell sind 238 Personen in coronabedingter Qaurantäne

Weitere Artikel

Schlagworte

  • Marktheidenfeld
  • Bayerische Ministerpräsidenten
  • Coronavirus
  • Gesundheitsbehörden
  • Katastrophenschutz
  • Klinikum Main-Spessart
  • Krankenhäuser und Kliniken
  • Landräte
  • Markus Söder
  • Ordnungsämter
  • Thomas Schiebel
Lädt

Schlagwort zu
„Meine Themen“

hinzufügen

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
9 9
Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!