MARKTHEIDENFELD

Ablehnung wartet auch im Dschungel

Die Movie-Lichtspiele zeigen in Kooperation mit der vhs Marktheidenfeld ab Donnerstag, 8. Februar, den Film „Gauguin“. Foto: StudioCanal

Die Movie-Lichtspiele zeigen in Kooperation mit der Volkshochschule (vhs) Marktheidenfeld ab Donnerstag, 8. Februar, „Gauguin“.

Ähnlich wie Cezanne oder Rodin ist Paul Gauguin auch so ein großer Unverstandener, der sich zeitlebens über mangelnde Anerkennung grämte. Sein Leben ist längst Legende – weswegen sich auch der Film bereits mehrfach mit diesem berühmten Exil-Künstler beschäftigt hat.

Angelehnt an Gauguins halbfiktiven Reisebericht „Noa Noa“ schuf Regisseur Edouard Deluc die mittlerweile vierte Filmbiografie des französischen Post-Impressionisten, beschränkt sich aber nur auf Gauguins ersten, aber enorm produktiven Aufenthalt in Französisch-Polynesien.

Paris im Jahre 1891: Der völlig verarmte Gauguin ist wieder einmal am Ende. Seine eher düsteren Bilder stoßen auf wenig Gegenliebe, die Kollegen und auch seine Frau samt seinen sechs Kindern missachten ihn. Auf der Suche nach einem Ort, an dem die Menschen noch im Einklang mit der Natur leben und an dem auch er praktisch ohne Geld leben und malen kann, erreicht Gauguin die Südseeinsel Tahiti. Im Exil lebt er mit den Eingeborenen im Dschungel und verliebt sich in die 13-jährige Tehura, die seine Frau, seine Muse und das Modell für zahlreiche für die damalige Zeit außergewöhnliche Kunstwerke wird. Doch auch im Dschungel warten Ablehnung, Armut, Einsamkeit, Hunger und Krankheit auf den obsessiven Künstler . . .

Nächste Woche läuft „Der Mann aus Eis“.

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