LENGFURT

Abschied auf dem rotem Teppich

39 Jahre lang Lehrerin: Sabine Bloch (Mitte) wurde zum Abschied in der Lengfurter Schule ein roter Teppich ausgerollt. Foto: Holger Watzka

Im Kreise der versammelten Schulfamilie verabschiedete die Grundschule Triefenstein in einer Feierstunde Lehrerin Sabine Bloch in den Ruhestand.

Sabine Bloch war 39 Jahre lang Lehrerin, sie hat bis auf wenige erste Jahre durchgehend an der Volksschule (heute: „Grundschule“) Triefenstein gearbeitet. Nachdem Schulleiter Peter Erdmann die versammelte Schulfamilie mit Schülern, Lehrern, Pensionisten, Freunden und Familienangehörigen begrüßt hatte, diente ein langer „roter Teppich“ als Symbol für einen 39-jährigen beruflichen Weg, auf dem Sabine Bloch als allseits geschätzte Lehrerin bei Kindern, Familien, Kollegen, an der Schule und in der Gemeinde „Spuren hinterlassen“ hat.

Der Schulleiter erinnerte an wichtige Stationen der Laufbahn, unter anderem die Begleitung von insgesamt zehn Lehramtsanwärterinnen im jeweils ersten Dienstjahr. Anschaulich symbolisierten Kinder der vierten Klasse die vielen Jahre durch Fußabdrücke mit den Jahreszahlen seit 1976 auf dem roten Teppich. Viele Kinder hatten Glückwünsche, Aufmerksamkeiten und Blumen mitgebracht, die sie am Ende des symbolischen Weges niederlegten.

Ein rührender Moment war es, als Sabine Bloch gemeinsam mit ihrer Tochter und unter dem Applaus der stehenden Schulfamilie den roten Teppich entlangging. Zum Abschluss seiner Ansprache übermittelte der Schulleiter Glückwünsche und Anerkennung des Staatlichen Schulamtes Main-Spessart sowie der Regierung von Unterfranken und überreichte die Ruhestandsurkunde.

Stellvertretender Bürgermeister Werner Thamm drückte den Dank des Marktes Triefenstein in einem Grußwort aus und überreichte ein Abschiedspräsent. Weitere Glückwünsche im Namen des Elternbeirats sowie ein Abschiedspräsent der Eltern übergab Peter Erdmann im Namen des verhinderten Elternbeiratsvorsitzenden Ralph Scheller.

Das Lehrerkollegium sang in vielen selbst verfassten Reimen von den gemeinsamen Jahren und drückte damit die Verbundenheit mit der angehenden Ruheständlerin aus.

In einem kurzen Dankeswort erklärte Bloch, dass sie sehr gerne Lehrerin gewesen sei und fest vorhabe, der Schule verbunden zu bleiben und immer wieder herkommen zu wollen.

Umrahmt wurde die Feierstunde von Liedern der Musik-AG unter Leitung von Gabriele Marshaus, die die Texte der Lieder in persönlicher Weise umformuliert hatte. So klang es zuletzt: „Goodbye Frau Bloch, ... wir freu?n uns auf ein Wiederseh?n“.

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