Adelsberg

Acht Familien fehlen in Adelsberg

Einige jüdische Familien standen in Adelsberg, gegen Entgelt, über Jahrhunderte unter ritterlichem Schutz. Die Nazis löschten sie aus. Jetzt wird an sie erinnert.
Ein Koffer und eine Sandstein-Stele erinnern in der Adelsberger Adolphsbühlstraße am Schloss an die 1938 ausgelöschte jüdische Gemeinde. Foto: Michael Fillies
Über viele Jahrhunderte hatte Adelsberg eine aktive jüdische Gemeinde. Daran und an ihr brutales Ende 1938 erinnern seit Freitag voriger Woche am Schloss ein Gedenkstein und ein Koffer aus Beton. Das Gepäckstück symbolisiert die Deportation der Menschen in der Nazizeit und erhält daher ein Gegenstück am geplanten Denkort Aumühle in Würzburg. Dieser Denkort soll nahe des Hauptbahnhofs aus 109 Gepäckstücken entstehen, je ehemalige jüdische Gemeinde in Mainfranken eines.  Prominenter Aufstellort Die zwei Koffer, in Auftrag gegeben von der Stadt Gemünden, stammen ebenso vom hiesigen Betonkünstler Paul ...
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