MITTELSINN

Adventsmarkt: Tausende strömten nach Mittelsinn

Neben Handgemachtem und viel Essen gab es auf dem Adventsmarkt im Christbaumdorf natürlich auch Christbäume zu kaufen. Foto: Anton Hofmann

Bereits der sonnige Samstag lief mit seinen vielen Besuchern für den Adventsmarkt im Christbaumdorf Mittelsinn gut. Doch der eher trübe Sonntag übertraf viele Vorstellungen: Nach Angaben des Vereins „Christbaumdorf Mittelsinn“ und der Polizei sollen um die Mittagszeit zwischen 3000 und 4000 Besucher im Ort unterwegs gewesen sein. Für die Gemeinde mit ihren etwa 800 Einwohnern ein außergewöhnlicher Anblick.

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Adventsmarkt Mittelsinn II

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Adventsmarkt Christbaumdorf

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20 alte Bauernhöfe hatten ihre Tore zum Adventsmarkt geöffnet. Viele davon etwas außerhalb, so dass mancher Besucher den längeren Weg scheute. Doch in den geschmückten Höfen gab es mehr als 50 Stationen: Das Angebot reichte von Attraktionen, Geschenkideen bis zu kulinarische Spezialitäten.

Ein Christkalb kam zur Welt

Schon am autofreien Dorfeingang hieß ein mächtiger, bunt geschmückter Tannenbaum die Gäste willkommen. Ein vom Nikolaus gelenkter Traktor mit Planwagen diente als Shuttle zum Bergsee. Das kulinarische Angebot bestand traditionell aus Rostbratwurst und Haxe, bot aber auch neues wie „Pulled Pork“ aus dem Smokergrill der Rienecker „Big-Boys“.

Dazu passte auch das von Manuel Müller gebraute Weihnachtsbier „Rudolf“, oder das mit einem glühenden Eisen karamellisierte „Stachelbier“.

Der letzte Milchbauernhof Fischer bot nach der Stallbesichtigung heiße Milchgetränke, während die Kinder die zahlreichen Kälbchen streicheln konnten. Außerdem kam am Wochenende auch ein Kälbchen frisch zur Welt – quasi ein Christkälbchen. Viele Besucher staunten nicht schlecht über das Wunder der Geburt, da diese auch recht gut zu sehen war. Doch für Kalb und Kuh verlief alles ohne Probleme.

Kaum Buden, dafür Höfe

Zum Backofenfest lud die Familie Rösch ein: Roggenbrot mit extra lang geführtem Sauerteig und handgemachten Dinkelbrötchen kamen aus dem 350 Grad heißen Holzbackofen.

Neben Wildspezialitäten konnte man am Ullrich-Hof die eigene Fahrkunst auf dem Quad testen, oder unter Regie des Übungsleiter Hans-Karl Ullrich das Bogenschießen ausprobieren. Spezialitäten vom Damwild bot der „Erfe-Hof“ und im „Sachs-Hof“ konnten drei Alpakas vom Burgsinner Hexenpfad beobachtet und deren flauschige Wollsocken erworben werden.

Die Dorfgemeinschaft Hohenroth stellte ihre handgemachten Produkte vor und die Pfadfindergruppe Rieneck hatte mitten im Ort ihr Zeltlager zum Plätzchenverkauf aufgebaut. Heike Faulhaber lud im „Richter-Hof“ zum Schießsport mit dem Lasergewehr ein und im „Blum-Hof“ zog der „Shabby-Chic-Laden“ ein.

Den eigenen Baum schlagen

Im Christbaumdorf konnten die Besucher dem Namen entsprechend auch einen Christbaum finden: Der Käufer konnte sich dabei entscheiden, ob er das Weihnachtssymbol persönlich in der Kultur schlagen oder am Verkaufsstand erwerben möchte. Ein Euro pro gekauften Baum ging dabei an die SOS-Kinderdörfer. Am 17. und 18. Dezember öffnen die Tore des Adventsmarkts im Christbaumdorf ein weiteres Mal.

Neben Handgemachtem und viel Essen gab es auf dem Adventsmarkt im Christbaumdorf natürlich auch Christbäume zu kaufen. Foto: Anton Hofmann
Die meisten Verkaufsstände waren in den kreativ geschmückten Höfen zu finden. Foto: Hofmann
Neben Wurst, „Pulled Pork“, frischen Backwaren und eigens gebrautem Weihnachtsbier kamen auch Süßigkeiten nicht zu kurz. Foto: Gabel
Eine von vielen Attraktionen: Bogenschießen. Foto: Gabel

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