Karlstadt

AfD-Kreisvorstand: Landrat Schiebel sollte sofort zurücktreten

Die AfD steigt in den Wahlkampf ein: In einer Pressemitteilung nimmt Kreisvorsitzender Kurt Schreck die Gesundheitsvorsorge in den Blick und fordert Konsequenzen.
Der frühere Klinikreferent Gregor Bett (rechts) ist abgelöst, nun soll auch Landrat Thomas Schiebel (links) vorzeitig seinen Hut nehmen, fordert der AfD-Kreisvorstand Main-Spessart. Foto: Lukas Will

Die Vorstellung des neuen Klinikreferenten des Landkreises Main-Spessart, René Alfons Bostelaar, nimmt der AfD-Kreisvorstand zum Anlass für den Einstieg in den Wahlkampf und für eine Bestandsaufnahme der Klinik-Versorgung im Landkreis.

In einer Stellungnahme kritisiert Kreisvorsitzender Kurt Schreck, dass auch der neue "große Hoffnungsträger" und sein Landrat nur Töne anstimmten, wie man sie seit Jahren höre. Schreck schreibt: "Landrat Schiebel, als größter Versager für alle bisherigen Planungen und die zweifellos vorhandenen Ängste, Skepsis und Bedenken vieler Patienten einer künftigen medizinischen Versorgung der Bevölkerung, sollte endlich hieraus die Konsequenzen ziehen und vorzeitig abtreten."

Etwa die Hälfte aller Patienten im Landkreis gingen bereits in Kliniken außerhalb des Main-Spessart-Kreises, so Schreck. In der Stellungnahme hingewiesen wird unter anderem auf "Hiobsbotschaften zu Notaufnahmen in Lohr", auf "Patienten-Tourismus zu Lasten der Krankenkassen"  und dass "in einem ehemals hochmodernen Haus in Marktheidenfeld keine Akutversorgung mehr möglich" sei. Wegen der Verlegung der Notaufnahmen in einen Altbau (Krankenhaus Lohr, Anm. der Red.) hätten allein für Brandschutz etwa vier Millionen Euro investiert werden müssen.

Der AfD-Kreisvorsitzende vermutet, dass der Landkreis noch bis März 2020 für seinen früheren Klinikreferenten Bett und dessen Nachfolger zweimal Gehalt zahle und obendrein für eine Personalberatungs-Agentur ein hohes Honorar ("über 20 000 Euro wird vermutet") aufbringen musste. Kurt Schreck: "Die politische und wirtschaftliche Verantwortung trägt auch hierfür zuallererst Landrat Schiebel (Freie Wähler). In der Privatwirtschaft würde ein derartiges Handeln in der Regel die Entlassung nach sich ziehen." Landrat Thomas Schiebel – für Schreck ein "Leuchtturm der Unfähigkeit" – sollte noch vor Ende seiner Amtszeit zurücktreten, um besonders die Steuerzahler vor weiterem Schaden zu bewahren.

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