KARLSTADT

Aktivsenioren und Rotary Club fördern Berufseinsteiger

Symbolischer Scheck: Dieter Scheffler (rechts) aus Karlstadt, Regionalleiter Unterfranken der Aktivsenioren, und Peter Grampp, der Past-Präsident des Rotary Clubs Karlstadt-Arnstein. Die Summe von 3000 Euro wird für die Jugendförderung an Mittelschulen verwendet.
Symbolischer Scheck: Dieter Scheffler (rechts) aus Karlstadt, Regionalleiter Unterfranken der Aktivsenioren, und Peter Grampp, der Past-Präsident des Rotary Clubs Karlstadt-Arnstein. Die Summe von 3000 Euro wird für die Jugendförderung an Mittelschulen verwendet. Foto: Jochen Jörg

Die Aktivsenioren Bayern haben 3000 Euro an den Rotary Club Karlstadt-Arnstein gespendet. Am Donnerstag überreichte Dieter Scheffler, Regionalleiter Unterfranken der Aktivsenioren, einen überdimensionalen Scheck an Peter Grampp, den Past-Präsident des Rotary Clubs. Das Ganze hatte nur noch symbolischen Charakter, denn das Geld ist bereits überwiesen.

Der Rotary Club wird den kompletten Betrag verwenden, um sein Programm für die Jugendförderung zu unterstützen. Der gemeinnützige Verein hat sich zum Ziel gesetzt, dass möglichst jeder Mittelschüler im Altlandkreis Karlstadt einen erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben schafft. Zu diesem Zweck werden gemeinsam mit den Schulen Wochenendseminare durchgeführt, die den Jugendlichen Wege in den neuen Lebensabschnitt vermitteln. Weitere Schwerpunkte der Förderarbeit: die Unterstützung von Nachhilfeangeboten, Sozialtrainings zur Gewaltprävention, die Förderung der Sozialkompetenz sowie das Projekt „Learning Through The Arts (LTTA)“.

Ein konkretes Beispiel für den zielgerichteten Einsatz des Rotary Clubs: Mitte März wurden 20 Schüler von Abschlussklassen der Mittelschulen in das Bildungshaus Benediktushöhe in Retzbach eingeladen. In Theorie und Praxis wurde ihnen vermittelt, wie sie im Berufsleben erfolgreich sein können – von Anbeginn.

Ebenfalls im März hat der Rotary Club ein Benefizkonzert mit der A-cappella-Band „Viva Voce“ in Arnstein veranstaltet. Der Erlös kam ebenfalls der Jugendförderung zugute. Peter Grampp versprach am Donnerstag, das Engagement des Rotary Clubs für die Mittelschulen werde auch unter seinem Nachfolger als Präsident, Burckhard Bräuer, weitergehen. Denn aus diesen Schulen komme der Nachwuchs für die Handwerksbetriebe.

Die Spende an den Rotary Club Karlstadt-Arnstein ist eine von 40 in ganz Bayern. Insgesamt wurden 114 000 Euro an gemeinnützige Einrichtungen ausgeschüttet. Die Gesamtsumme wurde gleichmäßig auf die zehn Regionen verteilt, in denen die Aktivsenioren mit Regionalbüros vertreten sind. Im Bezirk Unterfranken wurden 11 400 Euro an vier gemeinnützige Organisationen, Fördervereine und den Kinderschutzbund weitergereicht.

Das Spendengeld stammt im Wesentlichen aus dem Engagement der Aktivsenioren in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt nach der Wende. Im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums und der Treuhand AG wurden Handwerksbetriebe sowie kleine und mittlere Unternehmen bei der schwierigen marktwirtschaftlichen Transformation unterstützt. Der damals noch junge Verein hat die erwirtschafteten Überschüsse zur Zukunftssicherung angelegt. Mittlerweile besteht der Verein seit mehr als 30 Jahren und steht finanziell auf soliden Beinen. Deshalb hat der Vorstand beschlossen, diese Rücklagen an gemeinnützige Institutionen und soziale Einrichtungen zu spenden.

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