Karlstadt

Allianz Main-Werntal will Engagement für Allgemeinheit fördern

Der Allianz Main-Werntal wurde erstmals eine Regionalbudget von 100000 Euro bewilligt. Von links: 3. Bürgermeister Bernd Röll (Arnstein), Bürgermeister Lorenz Strifsky (Thüngen), Bürgermeister Paul Kruck (Karlstadt), ILE-Betreuer Stefan Mehlig (Amt für ländliche Entwicklung), Bürgermeister Dieter Schneider (Eußenheim)und Bürgermeister Klaus Schäfer (Gössenheim). Foto: Jürgen Kamm

Erstmals seit Gründung der Allianz im Jahr 2013 steht den Mitgliedskommunen Arnstein, Thüngen Eußenheim, Gössenheim und Karlstadt ein Regionalbudget zur Verfügung. Wer von der Förderung profitieren will, muss sich beeilen. Die Ideen und Kleinprojekte müssen bis zum 15. März bei der Allianzmanagerin Verena Mörsner bei der Stadt Karlstadt eingereicht werden, dürfen noch nicht begonnen sein und müssen bis zum 1. Oktober abgeschlossen sein.

Als offiziellen Startschuss überbrachte ILE-Betreuer Stefan Mehling (ILE steht für integrierte ländliche Entwicklung) vom Amt für ländliche Entwicklung den Bürgermeistern den Zuwendungsbescheid. Förderfähig sind damit Projekte, die den Zielen des aufgestellten integrierten Entwicklungskonzept entsprechen. "Das ist weit gefasst", erklärte Karlstadts Bürgermeister Paul Kruck beim Termin. Theoretisch könnten auch die Gemeinden selbst aktiv werden, es darf sich aber nicht um gesetzlich vorgeschriebene Zwangsaufgaben handeln.

Ein Beispiel wäre eine Elterninitiative, die einen kleinen Spielplatz anlegen möchte. Generell sollen die Kleinprojekte bürgerschaftliches Engagement unterstützen, der Kommunikation oder Öffentlichkeitsarbeit dienen, die Lebensverhältnisse oder Grundversorgung der ländlichen Bevölkerung verbessern.

Gremium entscheidet über Förderfähigkeit

Ob das der Fall ist, entscheidet ein siebenköpfiges Gremium aus den Bürgermeistern Klaus Schäfer (Gössenheim) und Franz-Josef Sauer (Arnstein), Vertretern der weiteren Kommunen (keine Stadträte), der LAG (lokale Arbeitsgruppe) und des Regionalmanagements vom Landkreis Main-Spessart. Für die Kleinprojekte gibt es eine Bagatellgrenze von 500 Euro und eine Obergrenze von 20000 Euro Gesamtkosten. Sie können aus dem Regionalbudget mit bis zu 80 Prozent, maximal aber 10000 Euro, gefördert werden. Den vollständige Aufruf zur Einreichung von Förderanfragen für ein entsprechendes Kleinprojekt sowie Merkblätter mit Hintergrundinformationen und Formulare finden Interessierte im Internet unter www.main-werntal.de (-> Regionalbudget).

Finanziert wird das Regionalbudget aus Bundesmitteln. Es steht grundsätzlich nicht nur in diesem Jahr zur Verfügung, die Allianz Main-Werntal könnte in den nächsten drei Jahren erneut ein Regionalbudget vor jeweils 100 000 Euro beantragen.

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