Ansbach

Ansbacher Dorfplatz als ein Zentrum für Jung und Alt

Für den neuen Ansbacher Dorfplatz soll nach jetzigem Stand der Birnbaum fallen. Foto: Martina Schneider

Gegenüber dem Ansbacher Dorfgemeinschaftshaus soll ein Dorfplatz entstehen. Das wünschen sich viele Ansbacher, schon lange und immer wieder. Die Gemeinde hat dort ein 919 Quadratmeter großes Grundstück, das sich für einen solchen Platz anbietet. Sie wäre auch gewillt, bei der anstehenden Maßnahme "Sanierung Dorfstraße" den Platz mitgestalten zu lassen. Wünsche gibt es viele, Meinungen auch.

Am Montagabend stellte Zweiter Bürgermeister Stefan Weyer 40 interessierten Ansbachern im Gonserkeller des Dorfgemeinschaftshauses zwei Varianten vor, die das Marktheidenfelder Ingenieurbüro BRS ausgearbeitet hat. Grundlage dafür war ein Gespräch Weyers mit den Verantwortlichen der Ansbacher Vereine im April.

Viele Ideen

Der Dorfplatz solle ein Zentrum werden für Jung und Alt – so der allgemeine Wunsch. Um vielseitig genutzt werden zu können, hatten die Vereinsverantwortlichen auch schon Ideen vorgebracht, unter anderem, den Platz nach außen abzugrenzen. Vorstellbar sind dabei sogenannte Gabionen, mit Steinen gefüllte Drahtkörbe mit Sitzmöglichkeiten. Die Abgrenzung soll Kindern Sicherheit gewährleisten, da der Platz mit zwei Seiten an die Dorfstraße grenzt.

Zwei Zufahrten sind gewünscht, um bei Festen die Anlieferung zu ermöglichen. Weiter wünschten sich die Vereinsverantwortlichen neben einer Grünfläche, die den Platz umrahmt, auch eine befestigte glatte Fläche für Veranstaltungen. Der Wasserlauf, der auch auf der Wunschliste steht, könne laut Planer nur mit einem Wasserspiel oder einem Umlaufsystem realisiert werden.

Ebenfalls auf den Platz kommen sollen ein Pavillon mit Sitzmöglichkeit für zehn bis zwölf Personen sowie  ein Versorgungsgebäude, das bei einem Fest den Ausschank und den Grill aufnehmen kann, anderenfalls als überdachte Sitzmöglichkeit genutzt wird. Abflüsse für einen WC-Wagen sollten vorhanden sein, ebenso eine ausreichende Beleuchtung.

Kritik an Steinwüste

An den Vorschlägen entzündete sich eine Diskussion um zu viel Flächenversiegelung. Auch solle der Birnbaum auf dem Platz samt Grünfläche erhalten werden, lautete eine Forderung vieler Anwesender. Ihre Befürchtung: eine Steinwüste, die kaum genutzt und von keinem Ansbacher angenommen werde.

Man wünsche sich einen Platz für alle Generationen, sagte Tobias Winkler, Vorsitzender der Feuerwehr Ansbach. Dort sollten beispielsweise Kinder Rad fahren können und ältere Menschen mit ihrem Rollator sicher unterwegs sein. Die Feuerwehr würde ihre Feste dort abhalten, sagte er zu.

Schließlich ließ Stefan Weyer über die vorgeschlagene erste Planung abstimmen, für die sich eine Mehrheit fand. Diese Planung sei die Grundlage zur Beantragung von Zuschüssen, denn ohne sie könne die Gemeinde den Dorfplatz nicht neu gestalten. Sobald Förderzusagen vorliegen, werde es eine weitere Informationsveranstaltung zur Besprechung von Details geben.

Mehrheitlich angenommen hat die Ansbacher Bürgerversammlung diesen Vorentwurf für einen neuen Dorfplatz in Ansbach. Foto: Martina Schneider
Gegenüber des Ansbacher Dorfgemeinschaftshauses soll ein Dorfplatz entstehen. Foto: Martina Schneider

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