FRAMMERSBACH

Auf der Fährte der Imhofs

Dan Imhoff aus den USA sucht Vorfahren und Verwandte in Frammersbach.
Dan Imhoff aus den USA sucht Vorfahren und Verwandte in Frammersbach. Foto: Imhoff

Dan Imhoff ist 50 Jahre alt und lebt in Utica im Bundesstaat New York in den USA. Geboren wurde er in Bremerhaven, doch seine Ahnenforschung führt ihn in den Spessart. Der Amerikaner sucht Kontakt zu Imhofs oder Imhoffs aus Frammersbach, die mit ihm verwandt sein könnten.

Imhoff wurde als Sohn eines Zivilangestellten der US Marine im Norden Deutschlands geboren. Als er drei Jahre alt war, zog die Familie – wegen einer Versetzung des Vaters – in die Nähe von San Francisco an der amerikanische Westküste. Als Dan zwölf war, zog die Familie zurück in die Heimatstadt der Eltern nach Utica im Staat New York.

In der Ahnenforschung folgt Imhoff seinem Urgroßonkel Ferdinand, einem Franziskaner-Priester, der als Major der US Army 1944/45 und in der Folgezeit bis 1972 häufig in Deutschland war. Ferdinand fand heraus, dass der US-Zweig der Familie auf „Caspar Imhoff“ zurückgeht, der 1792 in Deutschland geboren wurde, um 1840 in die USA eingewandert ist und 1854 die amerikanische Staatsbürgerschaft erhielt. Der Herkunftsort von „Caspar Imhoff“ blieb lange unbekannt.

Spur in den Spessart

Im Jahr 2014 jedoch fand Dan Imhoff einen Brief seinen Vorfahrens Ferdinand an eine Nichte, in dem die Ortschaft „Frommesbach“ in Bayern als Herkunftsort von Ferdinands Großvater genannt wurde. Diese Spur führte Dan Imhoff zu Frammersbach im Spessart, wo auch die Namen Imhof und Imhoff sehr verbreitet sind.

Im Auftrag des Amerikaners durchsuchte die Genealogin Margarete Handl kirchliche und staatliche Archive in Würzburg und fand heraus, dass ein „Kaspar Imhof“ aus Frammersbach 1840 in die USA emigrierte. Dieser Kaspar Imhof allerdings wurde im Jahr 1800 geboren – während auf dem Grabstein von „Caspar Imhoff“ in den Utica/USA 1792 als Geburtsjahr angegeben ist.

Nun versucht Dan Imhoff herauszufinden, ob sein Vorfahre „Caspar Imhoff“ und der Auswanderer „Kaspar Imhof“ die gleiche Person waren – Namen wurden bei der US-Immigration schließlich häufig verändert oder verballhornt.

Dr. Thomas Rehau, Ahnenforscher aus Rehau in Oberfranken, ermittelt nun im Auftrag von Dan Imhoff. Aber auch interessierte Frammersbacher könnten helfen. Der Amerikaner bittet um Informationen aus Frammersbach, vor allem von Menschen, die mit dem Auswanderer Kaspar Imhof verwandt sind. Dessen Eltern waren Laurentius Imhof (1751-1806) and Anna Marie (geborene Steigerwald).

Informationen gesucht

Es gebe auch ein Familiengerücht, dass einer von Kaspars Brüdern Priester gewesen und vor ihm in die USA ausgewandert sei. Dafür hat Imhoff jedoch keine wasserdichten Belege.

Er fragt sich auch, woher der Unterschied in der Rechtschreibung von Imhof und Imhoff stammt. Sein Großonkel meinte, dies gehe womöglich auf religiöse Unterschiede zurück. Imhoff bittet auch in dieser Frage um Informationen.

Informationen in deutscher oder englischer Sprache bitte per E-Mail an imhoffdj@comcast.net.

Die gesammelten Erkenntnisse Daniel Imhoffs zur Ahnenforschung finden sich auf www.imhoff.org

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