HESSLAR

Ausgewogenes Programm

Zu unserem Bericht „Konzert auf hohem Niveau“ vom 15. Dezember nimmt Erhard Rauch, Vorstandsmitglied der Trachtenkapelle Heßlar, wie folgt Stellung:

„Frei nach dem Weihnachtslied ,Alle Jahre wieder' stellt die Main-Post, Redaktion Karlstadt, den gleiche Mitarbeiter für das Weihnachtskonzert der Trachtenkapelle nach Hesslar ab. Weihnachten ist ein Fest voller Gefühle und Erinnerungen. Friede, Liebe, Freude und Besinnlichkeit spiegeln sich ebenso in dem Fest, wie auch die Art und Weise wie es auf der Welt gefeiert wird. Die unterschiedlichen Sprachen, Gefühle und Erlebnisse finden sich in den Liedern zur Weihnachtszeit wieder.

Die Trachtenkapelle versucht stets, ein ausgewogenes Programm zu bieten. Ob Klassik, Tradition und Moderne – für jeden Besucher ist was dabei. Selbst an Atheisten hat sie mit dem Stück „Up where we belong“– auf Deutsch: „Dorthin, wo wir hingehören“ gedacht. Jeder Besucher soll bei dem Konzert sein persönliches Weihnachten finden und mit uns eine kurzweilige Zeit erleben.

Die Trachtenkapelle Hesslar unternimmt das ganze Jahr über große Anstrengungen, Nachwuchsmusiker für die Jugendkapelle und Musiker für die Stammkapelle zu halten. Die Verantwortlichen sind bemüht, das Vereinsleben und die Liedauswahl deswegen attraktiv zu gestalten. Wenn das Programm den Zuhörern gefällt, warum dann jedes Jahr aufs Neue kritisieren? Die Kritik ist aus meiner Sicht ausschließlich persönlich und redaktionell nicht haltbar.

Über Lautstärke kann man diskutieren. Wenn sich der Main-Post-Mitarbeiter knappe zwei Meter vor die Lautsprecherbox platziert, ist es für das feine Gehör sehr nahe. Dem kleinsten Zuhörer in der Babytrage hat die Lautstärke jedoch nichts ausgemacht. Er schlief und wachte nicht einmal während des Konzertes auf. Die Kirche in Hesslar ist klein und die Stammkirche der Kapelle, die Kosten sind tragbar. In eine größere Kirche zu gehen ist eine Alternative, nur wer trägt das finanzielle Risiko? Es ist für einen musiktreibenden Verein und den kleinen Ort Heßlar gut und wichtig die Aktivitäten in der Presse wieder zu finden. Während der Mitarbeiter, bis auf kleine Ausnahmen, jedes Jahr aufs Neue seine persönliche Abneigung zur Musikauswahl in der Main-Post veröffentlicht, wird es Zeit, ihm dieses Erlebnis in Zukunft zu ersparen.

Eine Korrektur zum Artikel: Nicht Reinhard Rauch, sondern Erhard Rauch sang zusammen mit Selina Rüb.“

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