KARLSTADT

B26n Thema im Kabinett

B26n: Kritik an Straßenplanung
Noch kann die Bevölkerung Stellung nehmen zu den Planungen für die B26n. Der Verein der B26n-Gegner kündigt Infoveranstaltungen an. Foto: Wilma Wolf
Zur umstrittenen und im Entwurf des Bundesverkehrswegeplans im vordringlichen Bedarf enthaltenen B 26n wird es am 2. Mai einen Kabinettsbeschluss geben. Dies teilte die Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Dorothee Bär, beim Frühjahrsempfang der Frauenunion in Karlstadt (Lkr. Main-Spessart) mit.

Es sei ein langer Prozess vom Baurecht bis zur Baureife mit dem konkreten Trassenverlauf, gab Bär zu bedenken. Die Erfahrung zeige aber, dass Projekte des vordringlichen Bedarfs wie eben die B 26n, auch umgesetzt würden. Die Finanzierung sei so weit gesichert, dass bis allerspätestens 2030 vom Kreuz Werneck bis Karlstadt gebaut werden könnte.

Engpässe müssen weg

Verkehrspolitik sei hochemotional, räumte Dorothee Bär ein. Philosophie der CSU sei es, den Verkehr nicht zu vermeiden, sondern eine bessere Infrastruktur zu schaffen. Der Erhalt von Straßen kommt vor deren Neubau, Engpässe müssen beseitigt werden. Deutschland sei Transitland und Logistikweltmeister. Bis 2030 werde mit einer Zunahme im Personenverkehr von 13 und im Güterverkehr von 40 Prozent gerechnet.

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