Aschfeld

Bachgrund-CSU: Thomas Obert kandidiert für das Bürgermeisteramt

Die CSU-Ortsverbände der Einheitsgemeinde Eußenheim schicken ihren bisherigen zweiten Bürgermeister Thomas Obert ins Rennen um den Chefsessel im Eußenheimer Rathaus. Foto: Ernst Schneider

Wie berichtet, tritt der bisherige Bürgermeister der Einheitsgemeinde Eußenheim, Dieter Schneider, bei den Kommunalwahlen 2020 nicht mehr an. Die CSU-Ortsverbände Eußenheim, Aschfeld, Bühler-Münster, Hundsbach und Obersfeld zeigten nun Geschlossenheit und kürten bei der Nominierungsversammlung im Aschfelder Feuerwehrhaus mit dem bisherigen zweiten Bürgermeister Thomas Obert aus Eußenheim ihren Kandidaten.

Trotz einer emotionalen und engagierten Vorstellung hatte es Oberts Gegenkandidatin, die 42-jährige, in Eußenheims Ortsteil Hundsbach wohnende Marketingleiterin der Stadt Karlstadt, Susanne Keller, nicht geschafft, die Mehrheit der Mitgliederstimmen aus den CSU-Ortsverbänden hinter sich zu vereinigen.

Geprägt durch das politische Wirken seines Vaters

Mit 50 zu 41 Stimmen entschieden sich diese mehrheitlich für den 58-jährigen Thomas Obert. Im Gegensatz zu Susanne Keller ist er kein Neuling in der Kommunalpolitik, sondern schon seit dem Jahre 2008 als Gemeinderat und zweiter Bürgermeister in der Einheitsgemeinde tätig.

Der geborene Karlstadter und in Eußenheim wohnende Thomas Obert ist verheiratet, hat vier erwachsene Kinder und einen Enkel. Von Beruf ist er Diplominformatiker (FH) und als Senior Projektingenieur seit über 30 Jahren bei der Firma Bosch Rexroth tätig. Dort ist er weltweit für Steuerungstechnik in umformenden Werkzeugmaschinen mitverantwortlich. Privat ist er Mitglied in diversen Eußenheimer Vereinen und aufgrund seiner langjährigen sportlichen Karriere als Handballer im TSV Karlstadt dessen zweiter Vorsitzender.

Geprägt durch das politische Wirken seines Vaters ist Obert seit frühester Jugend politisch interessiert und stand schon immer der CSU nahe. Im Jahre 1977 trat er der jungen Union bei und ist seit dem Jahre 2005 Mitglied der CSU. Zehn Jahre war Obert Elternbeirat an der Volksschule Eußenheim, davon acht Jahre dessen Vorsitzender. Thomas Obert will, falls er Bürgermeister von Eußenheim wird, den bereits unter dem bisherigen Bürgermeister Dieter Schneider erfolgreich eingeschlagenen Weg fortsetzen. Er versprach, sich mit all seiner Energie und Erfahrung, nicht nur für eine Wahlperiode zur Verfügung zu stellen.

Kandidatenliste für die Gemeinderatswahlen aufgestellt

Auf der Nominierungsversammlung stellten die CSU-Ortsverbände zudem ihre Kandidatenliste für die Gemeinderatswahlen auf. Mehrheitlich stimmten die Mitglieder für die vorbereitete Liste mit 16 Bewerbern. Demnach stellt der Ortsteil Eußenheim fünf Kandidaten, der Ortsteil Aschfeld vier Kandidaten, Bühler und Münster je einen Kandidaten, Hundsbach zwei Kandidaten und Obersfeld drei Kandidaten.

Auf Platz eins steht der Bewerber um den Bürgermeistersessel: Thomas Obert aus Eußenheim, gefolgt von Juliane Scheuner aus Aschfeld, Nadja Amersbach (Obersfeld), Susanne Keller (Hundsbach), Andreas Twittmann (Bühler), Michael Sauer (Münster), Sabine Adelmann (Eußenheim), Nico Harde (Eußenheim), Joachim Keßler (Aschfeld), Marco Pfeuffer (Obersfeld), Ludwig Keller (Eußenheim), Markus Bähr (Aschfeld), Florian Hoßmann (Eußenheim), Walter Keller (Hundsbach), Günther Kießling (Aschfeld) und Daniel Lambrecht (Obersfeld).

Während es sich bei Thomas Obert, Juliane Scheuner, Sabine Adelmann, Ludwig Keller, Markus Bähr, Florian Hoßmann und Walter Keller, um schon "länger dienende" Gemeinderatsmitglieder handelt, sind die übrigen Kandidaten Neulinge.

Landratskandidatin Sabine Sitter erläuterte die CSU-Kandidatenliste für den Kreistag

Um den "protokollarischen Zwängen" gerecht zu werden, wurden Günter Hartmann (Stellvertreter Bernhard Weißenberger) als Beauftragter für den Wahlvorschlag, sowie Lore Göbel und Sophia Winheim zur Unterzeichnug der Niederschrift und elf weitere Wahlberechtigte zur Unterzeichnung des Wahlvorschlages bestellt.

Die Wahldurchgänge leitete der stellvertretende CSU-Kreisvorsitzende Michael Kleinfelder aus Lohr. Die Versammlung leitete Bürgermeister Dieter Schneider. Ferner wurde die Nominierungsversammlung von der CSU-Landratskandidatin Sabine Sitter begleitet.

Bezirkstagsmitglied Maria Hoßmann (Eußenheim) referierte kurz über ihre Arbeit im Bezirkstag und Landratskandidatin Sabine Sitter erläuterte die CSU-Kandidatenliste für den Kreistag. Dabei sagte sie, dass der Bereich Karlstadt mit 17 Plätzen auf der Liste vertreten sei und mit Maria Hoßmann (Platz vier), Thomas Obert (Platz 18) und Susanne Keller (Platz 45), drei Kandidaten aus dem Bereich der Einheitsgemeinde Eußenheim kommen.

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