FRAMMERSBACH

Bald gibt's Sushi auch in Frammersbach

Sie werden im April in Frammersbach aktiv: Vong Son Ho als Vertreter des Familienunternehmens (links) und Geschäftsführer Jannis Briksis, hier vor der HT-Shushibar in Lohr.
Sie werden im April in Frammersbach aktiv: Vong Son Ho als Vertreter des Familienunternehmens (links) und Geschäftsführer Jannis Briksis, hier vor der HT-Shushibar in Lohr. Foto: Rioland Pleier

Die vietnamesisch-chinesische Familie Ho, die in Lohr schon die HT Sushibar betreibt, wird demnächst auch in Frammersbach traditionelle asiatische Küche anbieten. Dies kündigt die Familie auf ihrer Homepage an.

In Lohr hat die Vietnamesin Kha Ho, die mit einem Chinesen verheiratet ist, im August 2014 das ehemalige Gasthaus „Zur Sonne“ in der Ottenhofstraße bezogen. In Frammersbach eröffnet ihr asiatisches Restaurant mitten im Ort: im ehemaligen Gasthaus „Zum roten Löwen“ in der Orber Straße 1 – voraussichtlich Anfang April, wie Kha Ho auf Anfrage der Redaktion bestätigt. Den bisherigen Namen des Lokals werde sie beibehalten. Geschäftsführer wird der Lette Jannus Briksis sein, der schon seit zehn Jahren in Diensten des Familienunternehmens steht. Gastronomische Erfahrung hat dieses schon drei Jahre in Würzburg und danach fünf Jahre in Karlstadt gesammelt.

Öffentlich bekannt wurde die Veränderung im Herzen Frammersbachs auch durch einen Antrag, mit dem sich der Bau- und Umweltausschuss in seiner jüngsten Sitzung befasste. Denn die Familie will mit Werbeschildern auf ihre künftige Sushibar aufmerksam machen. Diese sind zwar genehmigungsfrei, da ihre Fläche einen Quadratmeter nicht überschreitet. Doch soll das Schild etwas höher angebracht werden, als es die Gestaltungssatzung erlaubt.

Der Ausschuss freilich billigte dies und stimmte der isolierten Befreiung von den Festsetzungen der Gestaltungssatzung einhellig zu. Somit steht den asiatischen Spezialitäten aus stets frischen Zutaten – Sushi in Form von Maki, Nigiri oder Sashimi oder auch der modernen Variante In-Ouside-Maki – nichts mehr im Wege.

Sein Einvernehmen erteilte der Ausschuss auch einem Vorhaben im Birkenweg 14: Edmond Peisker will dort ein Einfamilienwohnhaus mit Carport und Doppelgarage bauen. Die Gemeinderäte akzeptierten damit dass die Dachneigung unterschritten und die Baugrenze für die Garage überschritten wird.

Schließlich tut sich auch etwas in der Hönleinstraße 29: Mit Billigung des Ausschusses wird der Raumausstatter Marc Uhl dort einen Carport, eine Holzhalle und zwei Geräteschuppen abreißen und durch eine Lagerhalle ersetzen. Polsterei und Garage bleiben erhalten.

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