GEMÜNDEN

Banker plündert aus Langeweile 96 Sparkonten

In fast locker zu nennender Atmosphäre verhandelte das Schöffengericht Gemünden gegen einen ehemaligen Mitarbeiter einer Bank. Am Ende flossen dennoch Tränen.
Finanzkrise: Ist Ihr Geld in Gefahr?
doch der garantierte Zins ist davon nicht betroffen. Anleger sollten allerdings darauf achten, dass ihre Bank dem Einlagensicherungsfonds des deutschen Bankgewerbes angehört. Auf diese Weise ist das Ersparte geschützt, auch wenn die Bank Pleite geht. Foto: Jens Schierenbeck
Sparkonten hat ein Bankkaufmann 2016 im Landkreis Main-Spessart über einen Zeitraum von einem halben Jahr unbemerkt aufgelöst - 96 an der Zahl! Die Beträge zwischen 11,31 und 8976 Euro summierten sich auf 80.676,96 Euro, ehe der 27-Jährige eher zufällig aufflog. Daneben fingierte er sechs Bausparverträge. Das Schöffengericht Gemünden blieb am Mittwoch am unteren Strafrahmen und verurteilte den geständigen Mann wegen Untreue in Tateinheit mit Urkundenfälschung zu 15 Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung und einer Geldauflage von 3000 Euro.
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