Langenprozelten

Bayerns Grünen-Chefin motiviert die Basis in Main-Spessart

Eva Lettenbauer weist bei Rede in Langenprozelten auf Umfragewerte von rund 25 Prozent hin. Die Themen Ökologie und Klimaschutz seien mittlerweile bis zu allen durchgedrungen.
Der Kreisverband der Grüne ehrte beim Treffen in Langenprozelten langjährige Mitglieder: (von links) Landesvorsitzende Eva Lettenbauer, Kreisvorsitzender Gerhard Kraft, stellvertretende Kreisvorsitzende Franziska Fröhlich, Clemens Kracht, Bärbel Imhof, Björn Janetzky, Dagmar Kretzinger, Uwe Molnar, Peter Kretzinger, Horst Wittstadt und Benedikt Frey.
Der Kreisverband der Grüne ehrte beim Treffen in Langenprozelten langjährige Mitglieder: (von links) Landesvorsitzende Eva Lettenbauer, Kreisvorsitzender Gerhard Kraft, stellvertretende Kreisvorsitzende Franziska Fröhlich, Clemens Kracht, Bärbel Imhof, Björn Janetzky, Dagmar Kretzinger, Uwe Molnar, Peter Kretzinger, Horst Wittstadt und Benedikt Frey. Foto: Helmut Hussong

"Es ist erfreulich, dass unser ureigenes Thema Ökologie und Klimaschutz mittlerweile bis zu allen durchgedrungen ist", stellte die Landesvorsitzende Eva Lettenbauer beim Treffen des Kreisverbandes Main-Spessart von Bündnis 90/Die Grünen in Langenprozelten fest. Aus den recht hohen Umfragewerten der laut Bayerntrend prognostizierten 25 Prozent Zustimmung für die Grünen, gelte es in den nächsten Wochen den Ansporn und den Rückenwind für die Wahlveranstaltungen bei den Kommunalwahlen mitzunehmen.

Deshalb ging Eva Lettenbauer in ihrer landespolitischen Rede vor den Besuchern im Gasthof "Zum letzten Hieb" besonders auf Themen für die anstehenden Kommunalwahlen ein. Für die Grünen seien auch im ländlichen Raum in den Kommunalwahlen die Aufgabenstellungen der Zeit, wie Mobilität, Soziales sowie Klima- und Artenschutz wichtig. Die guten Erfolge und Ergebnisse in den Vorjahren bei den Landtags- und Europawahlen hätten nun "als logische Konsequenz, dass wir uns auch auf die Ebene der Kommunalwahlen massiv konzentrieren und engagieren". Man könne dabei zeigen, dass der Grundsatz der Grünen – Global denken, lokal handeln – wirklich ernst gemeint sei.

Freude über neue Ortsverbände in Frammersbach und Marktheidenfeld

Als gute Voraussetzungen dafür sei es gelungen, überall neue Ortsverbände zu gründen, auch im Landkreis Main-Spessart. Lettenbauer gratulierte zu den beiden neuen Ortsverbänden in Marktheidenfeld und Frammersbach. Nun gelte es, den die Grünen in den Stadt- und Gemeinderäten eine wirklich starke Stimme zu geben. Nur so könne man vor Ort Themen, wie "klimaneutrale Kommunen" einzufordern und umsetzen. Es gebe einen weiteren großen Blumenstrauß an Maßnahmen, die lokal zur weiteren Umsetzung der Klimapolitik beitragen könnten. Als ein Beispiel nannte Lettenbauer den Ausbau der Biotopverbünde.

Im Mittelpunkt des Treffens der Grünen im Kreisverband Main-Spessart standen neben Lettenbauers Rede auch Ehrungen. Gemeinsam und abwechselnd erinnerten der Kreisverbandsvorsitzende Gerhard Kraft, seine Stellvertreterin Franziska Fröhlich sowie der stellvertretende Ortsvorsitzende von Lohr, Björn Janetzky, an die Verdienste und Aktivitäten der langjährigen Mitglieder.

Ehrungen für jahrzehntelange Treue und Engagement

Seit 25 Jahren zählt Uwe Molnar (Karlstadt) zu den Grünen. Er kandidierte 1984 zum ersten Mal im Kommunalwahlkampf. Das Thema Ökologie in der Region vorangebracht habe Bezirks- und Stadträtin Bärbel Imhof. Sie ist bereits seit 30 Jahren Mitglied im Kreisverband, ebenso Clemens Kracht (Lohr), Dagmar Kretzinger und Peter Kretzinger (Karlstadt).

Der Lohrer Stadtrat Clemens Kracht ist aktuell Mitglied im Sozialausschuss, sowie Stadtentwicklungs- und Umweltausschuss, stellte Björn Janetzky fest. Dagmar und Peter Kretzinger haben beide schon  auch früher für den Stadtrat und den Kreistag kandidiert und sind auf verschiedenen weiteren Ebenen aktiv, sagte Gerhard Kraft.

Als "fast schon Urgesteine" bezeichnete stellvertretende Franziska Fröhlich die beiden Mitglieder Benedikt Frey und Horst Wittstatt (Karlstadt), die beide für 35-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet wurden. Sie erinnerte an frühere spektakuläre Aktionen der beiden.

Den musikalischen Rahmen der Feier gestaltete das Duo Doubleliner, Wolfgang Seidenfaden und Roland Jäger.

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