Karbach

Befreundete Ungarn kochten für Franken

Nicht nur die Makrelen, auch die Grillmannschaft kam beim Steckerlfischessen der Karbacher Reservisten ins Schwitzen. Foto: Josef Laudenbacher

Drei Tage lang hatten die Mitglieder der Soldaten- und Reservistenkameradschaft Zusammenhalt und Gastfreundschaft demonstriert: Ein Dutzend ungarischer Freunde aus Tököl kam nach Karbach und hat es sich nicht nehmen lassen, am ungarischen Abend selbst hinter dem Herd zu stehen und gut 300 Gäste mit echtem ungarischen Gulasch zu bekochen. Das Langosch war nach kurzer Zeit ausverkauft.

Den freien Samstag nutzten die Kameraden, um auf einer Wanderung zur Baumhoftenne etwas von der örtlichen Geographie und Flur kennen zu lernen. Sie freuten sich über zahlreiche Ziegen am Strickberg und sangen ungarische Volkslieder.

Am Sonntag wurden rund 300 "Steckerlfische" verkauft: Die Fische werden über Nacht in einer speziellen Marinade und Gewürzen eingelegt. Der Länge nach werden sie dann auf einer Eisenstange (Steckerl für Stöckchen) aufgespießt, kreuzweise über einen mit glimmender Holzkohle gefüllten Sandkanal gesteckt und so innerhalb von etwa 30 Minuten gegart. Erst wenn die Schwänze "brodeln" – so die Spezialisten – sind sie fertig und können mit einem Brötchen und einer Scheibe Zitrone gegessen werden.

Gruppenbild mit Ungarn. 5. von rechts SRK-Chef Karl-Heinz Vogel. Foto: Josef Laudenbacher

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