Würzburg

Bei der B26n zeitlich voll im Plan

Bundestagsabgeordneter Alexander Hoffmann, Julia Sauer (Abteilungsleiterin für den Landkreis Main-Spessart) und Stefan Lehner (Bereichsleiter Straßenbau). Foto: Stefan Schmidt

Der Bund hat seine Hausaufgaben gemacht – diese positive Rückmeldung durfte Alexander Hoffmann von seinem Gespräch mit dem neuen Leiter Stefan Lehner im Staatlichen Bauamt Würzburg mitnehmen. Mit Hausaufgaben sind natürlich die Finanzmittel gemeint, die der Bund für Instandhaltung und Ausbau von Infrastruktur zur Verfügung stellt. Die größte anstehende Baumaßnahme im Landkreis ist nach wie vor die B26n, heißt es in Hoffmanns Pressemitteilung.

Die Linienbestimmung für die B26n wurde im März vom Bund genehmigt. Noch im laufenden Jahr soll der Vorentwurf zum ersten Bauabschnitt des Teilstückes zwischen Arnstein und Karlstadt vorliegen. Die Planfeststellung soll 2020 eingeleitet werden. Man liege bisher zeitlich voll im Plan.  

Ebenfalls in die Zuständigkeit des Bundes fällt die marode Wernbrücke in Binsfeld, die zeitnah durch einen Neubau ersetzt werden soll. Aktuell laufen hier noch notwendige Grabungsarbeiten. Im kommenden Jahr wird der neue Damm für die Brückenkonstruktion aufgeschüttet. Bis dieser bebaut werden kann, muss er sich zunächst ein Jahr setzen. Der Baubeginn der eigentlichen Brücke ist somit für 2021 geplant. Anschließend werden 2022 der Straßenbau und die Verkehrsfreigabe erfolgen.

Noch etwas Zeit vergehen wird, bis eine Umgehung für Gemünden realisiert werden könnte. Aktuell werden hier Vorbereitungen für eine Raumanalyse getroffen, teilte Lehner dem Abgeordneten mit. In Billingshausen wird die Erneuerung der Fahrbahndecke zur Entlastung der geplagten Anwohner vorangetrieben. Im weiteren Landkreis werden in geübter Praxis vor allem die mit etwas weniger Verkehrsaufkommen versehenen Sommerferien genutzt, um Instandsetzungsmaßnahmen vorzunehmen. So wird die Fahrbahndecke zwischen Lohr und Rechtenbach erneuert. In Gräfendorf sind Anpassungen zwischen Tankstelle und Schule im Gange. Bis in den Herbst wird auch die Sanierung der Brücke in Steinbach noch dauern

Hoffmann betont: „Die Attraktivität der ländlichen Regionen steht und fällt mit der Infrastruktur, die wir für den ländlichen Arbeitsmarkt benötigen. Gerade in Main-Spessart stehen wir hier gut da, können uns aber immer noch verbessern!“

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