Gemünden

Bernd Rützel begrüßte BR-Vorsitzende aus Main-Spessart

Bei der Betriebsrätekonferenz in Berlin: MdB Bernd Rützel, Alexander Thauer, Betriebsratsvorsitzender bei der WAREMA Renkhoff SE, Ronja Endres, Vorsitzende der AfA Bayern, Josef Duchnik, Gesamtbetriebsratsvorsitzender der Schwenk Zement KG in Karlstadt, Clemens Fries, Betriebsrats- und Gesamtbetriebsratsvorsitzender bei der Delonghi-Braun-Househould GmbH Marktheidenfeld und René Wohlfart von der Gewerkschaft EVG in Würzburg. Foto: Andreas Amann

Gute Arbeit braucht starke Arbeitnehmerrechte ohne Hintertür, heißt es in einer Pressemitteilung von Bernd Rützel. Wie diese erreicht, angewendet und durchgesetzt werden können, stand im Mittelpunkt der Betriebsrätekonferenz der SPD-Bundestagsfraktion. Rund 300 Betriebs- und Personalräte aus ganz Deutschland waren zu Gast, darunter auch drei Betriebsratsvorsitzende aus Main-Spessart und Miltenberg.

„Für gute Arbeit müssen Politik und Arbeitnehmervertretungen an einem Strang ziehen – und zwar mit voller Kraft“, so der SPD-Bundestagsabgeordnete Bernd Rützel: „Es ist ein ständiges Wechselspiel: Wir Politiker brauchen die Erfahrung der Arbeitnehmervertretungen aus der Praxis für die Gesetze, die wir machen. Die Betriebsräte wiederum brauchen uns, damit wir Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern gesetzlich den Rücken stärken. Durch den offenen Dialog ist unsere Betriebs- und Personalrätekonferenz seit vielen Jahren ein echtes Erfolgsmodell.“

Um gute Arbeit zu gewährleisten, müssten gerade jetzt die Veränderungen in der Arbeitswelt berücksichtigt werden. „Wie gehen wir mit mobiler Arbeit um? Braucht es im Arbeitszeitrecht mehr Flexibilität oder mehr Arbeitsschutz? Wie kann in Zeiten der Plattformökonomie die Gründung eines Betriebsrates erleichtert und rechtssicherer gemacht werden? Das sind die Fragen, auf die wir dringend Antworten finden müssen“, so Rützel.

Frank Werneke, der neue Vorsitzende von ver.di, legte bei der Konferenz seine Sicht auf diese Fragen dar. Auch Bundesarbeitsminister Hubertus Heil, Professorin Ute Klammer vom "Institut Arbeit und Qualifikation", der SPD-Fraktionsvorsitzende Rolf Mützenich und die Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion für Arbeit und Soziales, Kerstin Tack, haben ihre Sicht auf gute Arbeit und gute Möglichkeiten zur Mitbestimmung eingebracht.

In der Podiumsdiskussion zu Arbeitnehmerrechten der Zukunft wurde klar: Unbefristete Arbeitsverhältnisse müssten wieder zur Regel werden. Um den digitalen Wandel zu meistern, brauchen wir mehr Qualifizierung und Mitbestimmung. „Dass das notwendig ist, hat sich auch im Gespräch mit Clemens Fries, Alexander Thauer und Josef Duchnik gezeigt“, so Rützel. Auch die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen der bayerischen SPD, Ronja Endres, und René Endres von der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft waren nach Berlin gekommen, um gemeinsam gute Arbeit und zeitgemäße Interessenvertretung zu diskutieren.

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