LOHR

Bezirksverband plant Wohnangebot für Senioren am Aloysianum

Die Lohrer AWO konnte im vergangenen Jahr eine dreitägigen Berlinfahrt zum Breakdance- und Hip-Hop-Wetttbewerb „Battle Get2know me“. anbieten. Unser Bild zeigt die Lohrer Tanzcrew beim Aufwärmtraining in Berlin Foto: Kerstin Heine

Martin Ulses vom AWO-Bezirksverband beglückwünschte bei der Jahresversammlung in der Begegnungsstätte den Lohrer Ortsverband zu den seit Jahren steigenden Mitgliederzahlen – entgegen des Landestrands. Der Bezirksverbandes plane neben dem Engagement im Hortbereich im Sendelbacher Stadtgebiet und dem Betrieb eines Seniorenheims in Partenstein auch ein Wohnangebot für Senioren im Bereich des Lohrer Aloysianums einzurichten. In individuell betreuten Wohngruppen sollen hier Senioren nach dem Quartierkonzept zusammenwohnen,berichtete Ulses. Die Einrichtung soll auch für die Umgebung eine Bereicherung durch kulturelle und kommunikative Angebote werden.

AWO-Ortsvorsitzender Karl-Heinz Ebert erklärte bei seinem Ausblick, dass Mathilde Lembach, die langjährige Diplompädagogin im Lohrer Jugendzentrum, ab Oktober 2018 einen neuen Mitarbeiter einarbeitet und ab April 2019 in die passive Phase der Altersteilzeit wechselt. Zuvor waren Bewerbungsgespräche mit sieben qualifizierten Pädagogen geführt worden.

Infomaterial fürs Jubiläum gesucht

Die Arbeiterwohlfahrt wird im kommenden Jahr 100 Jahre alt. Die Ortsvereine sammeln dazu noch Infomaterial und Fotos zu den Aktivitäten in Lohr wie Zeitungsartikel, Post, Bilder und Dokumente, die die Zeit von 1919 bis 1933 und von 1945 bis heute erhellen.

Rosi Danguillier berichtete von einer ausgeglichenen Kassenlage. Wie in den vergangenen Jahren könne man weitere Einnahmen durch Zuschüsse und Spenden bei den vielfältigen Aufgabengebieten gut gebrauchen. Der Vorstand bemühe sich, mit den zur Verfügung stehenden Finanzmitteln auszukommen.

Erfolgreicher Hip-Hop-Wettbewerb

Aus dem Jugendzentrum berichteten die Diplom-Pädagoginnen Kerstin Heine und Mathilde Lembach zusammen mit Kathleen Blenk, die als Bundesfreiwillige seit August 2017 das Team unterstützt. Dank des Förderprogramms „Kultur macht stark“ des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung gab es 2017 eine dreitägigen Berlinfahrt zum Breakdance- und Hip-Hop-Wettbewerb „Battle Get2know me 2017“. 40 Jugendliche nahmen teil und errangen einen 1. und einen 3. Platz. Beim „Battle Get2know me 2018“ fuhren wieder 40 Jugendliche unter der Leitung von Diplompädagogin Kerstin Heine nach Berlin, nahmen an den Tanzwettbewerben teil und drehten wieder einen Film.

Im Oktober lockte das Angebot „Mobil im Museum“ 40 Kinder ins Spessartmuseum. Unter der Leitung von Kerstin Heine setzten sie die Informationen des Museums tänzerisch um. Zusammen mit den Medienpädagogen des Bezirksjugendrings Unterfranken Lambert Zumbrägel und Frank Findeiß entstand ein Film, der nun im Museums zu sehen ist.

Tanzbegeisterte Kids

Beim den Tanzangeboten „Juze in Motion“ in den Weihnachts- und Osterferien präsentierten jeweils 100 tanzbegeisterte Kids ihre erarbeiteten Choreographien auf der Bühne des Nägelsee-Schulzentrums.

Zudem berichteten bei der Jahresversammlung Mitarbeiter und Ehrenamtlichen über die Angebote für Familien und die Generation 60plusMinus. Kleinkinder mit ihren Eltern treffen sich beispielsweise wöchentlich im Familienstützpunkt unter der Leitung von Nicole Paff zum Eltern-Kind-Cafe. Hier gibt es Vorträge, Beratung und Informationen zur Unterstützung von Eltern in ihrer Erziehungsarbeit. Eine Babysitter-Börse ist im Aufbau.

Deutschunterricht für Mütter

Sehr gut wahrgenommen wird zweimal pro Woche das Angebot Deutschunterricht für Mütter mit Kleinkindern. Unter der Organisation von Birgit Bernhart und Barbara Sinha vermitteln hier Ehrenamtliche deutsche Sprachkenntnisse. Während im Unterricht mehrere pensionierte Lehrerinnen aktiv sind, betreuen andere die Kinder beim Spiel.

Steigende Teilnehmerzahlen verzeichnet auch die Hausaufgabenbetreuung der AWO an der Lohrer Grundschule. 30 Kinder werden hier bei den Hausaufgaben und bei Übungen für Tests unterstützt. Vor allem die Entwicklung von Lesefertigkeiten erfordert bei den Jüngsten ausdauernde, individuelle Hilfe. Petra Meyer und Birgit Bernhart, die dieses Angebot zusammen mit Ehrenamtlichen organisieren, würden sich deshalb im kommenden Schuljahr über eine Mithilfe weiterer Ehrenamtlicher an ein bis zwei Tagen in der Woche freuen.

Für die Generation 60 PlusMinus gibt es neue Angebote in der Begegnungsstätte: Ein Strick- und Häkelarbeitskreis trifft sich am ersten Samstag des Monats. An einem Montag im Monat stehen nachmittags Gesellschaftspiele auf dem Programm. Die Rheuma-Liga trifft sich monatlich am Freitagnachmittag zum Geselligen Beisammensein. Der Dienstagnachmittag gehört jede Woche den Schafkopfspielern Geplant ist zusätzlich ein Yoga-Angebot für Ältere.

Interessenten können sich beim AWO- Vorsitzenden Karl-Heinz Ebert unter Tel. (0 93 52) 15 42) melden.

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